Dieffenbachie (Dieffenbachia-Arten) vermehren

die vermehrung der dieffenbachie (dieffenbachia) gestaltet sich nicht sonderlich schwierig und kann entweder durch kopfstecklinge, stammstecklinge oder triebstecklinge erfolgen. hierbei ist jedoch vorsicht angesagt, denn die dieffenbachia gehört zu den giftigen zimmerpflanzen. sollte man mit dem pflanzensaft in berühung kommen, gilt es sofort die hände zu waschen und nicht in die augen zu fassen.

kopfstecklinge

bei der vermehrung durch kopfstecklinge wird die pflanzenspitze mit einem sauberen messer an einer geeigneten stelle abgetrennt und anschließend in einen topf mit pflanzsubstrat gegeben (handeslübliche blumenerde reicht hier völlig aus). nun wird das ganze bei temperaturen zwischen 20 und 25 grad hell aber ohne direkte sonne platziert. wer es besonders gut mit seinem dieffenbachia-nachwuchs meint, kann zur erhöhung der luftfeuchtigkeit einen gefrierbeutel darüber stülpen. dieser wird mit zwei bis drei stäben gestützt. den noch im topf verbleibenden reststamm nicht wegwerfen, dieser bildet neue triebe.

triebstecklinge

bei der vermehrung durch triebstecklinge verhält es sich ähnlich wie bei der vermehrung durch kopfstecklinge. der seitentrieb der dieffenbachia wird mit einem scharfen messer direkt am stamm abgetrennt und anschließend eingepflanzt. ist der „ableger“ (seitentrieb) sehr klein, sollte man zur klimaverbesserung entweder die oben beschriebene gefrierbeutel-methode anwenden, oder, noch einfacher, den topf mit der jungpflanze unter eine durchsichtige plastikschüssel oder ein glas geben. selbstverständlich muss täglich gelüftet werden. für die weitere anzucht gelten die bedingungen wie unter „kopfstecklinge“ beschrieben.

stammstecklinge

bei der vermehrung durch stammstecklinge wird der stamm geteilt, sodass jedes teilstück mind. zwei knospen (augen) enthält. diese werden nun waagrecht in das feuchte pflanzsubstrat gegeben, wobei die knospen nach oben ausgerichtet sein müssen. damit die stammstücke nicht austrocknen, kann man entweder vorgehen wie unter „triebstecklinge“ beschrieben oder das ganze gleich in ein minitreibhaus (s. foto) geben.

in der regel wurzelt die dieffenbachie schnell an und man kann schon nach ca. vier wochen erste resultate erkennen.