san-pedro-kaktus (echinopsis / trichocereus pachanoi)

die gattung echinopsis beinhaltet mehr als 120 arten, die alle aus südamerika (z. b. brasilien, chile, peru) stammen. der als san-pedro-kaktus bekannte echinopsis pachanoi zählte früher zur gattung trichocereus und ist auch noch unter seinem alten namen (trichocereus pachanoi) im handel zu finden.

er kann mehrere meter hoch werden und enthält das halluzinogen meskalin. das fällt übrigens unter das betäubungsmittelgesetz, sein besitz ist strafbar. dies gilt jedoch nicht für den san-pedro-kaktus, der frei im handel erhältlich ist. in seiner peruanischen heimat wird oder wurde er von den bewohnern als heilpflanze verwendet.

trichocereus pachanoi

san-pedro-kaktus (echinopsis / trichocereus pachanoi) pflege

der san-pedro-kaktus gedeiht am besten an einem ganzjährig sonnigen und hellen standort. während des sommers auch im garten oder auf dem balkon. dann darf der topf aber nicht in einem untersetzer platziert sein, damit das regenwasser gut ablaufen kann.

das substrat sollte gut wasserdurchlässig sein und mineralische anteile enthalten. es kann handelsübliche kakteenerde verwendet werden. bei mir kommt eine mischung aus kakteenerde, tongranulat und bimskies zum einsatz.

vom frühjahr bis in den herbst giesse ich durchdringend. der san-pedro-kaktus erhält dann soviel wasser, bis die erde nichts mehr aufnehmen kann. in den untersetzer ablaufende reste werden nach einigen minuten entfernt. bis zur nächsten wassergabe darf das substrat dann austrocknen.

San Pedro Kaktus

gedüngt werden kann von april bis september einmal im monat, mit kakteendünger in der halben konzentration. neu gekaufte oder frisch umgetopfte pflanzen benötigen die ersten sechs bis acht wochen keine düngergabe.

den san-pedro-kaktus (echinopsis / trichocereus pachanoi) überwintern

ich überwintere den san-pedro-kaktus kühl, bei temperaturen so um die zehn grad. dann halte ich ihn so gut wie trocken, wässere nur schlückchenweise und dünge nicht. je kälter er platziert ist, desto weniger wasser wird benötigt. niedrige temperaturen in kombination mit zu feuchtem substrat können zu wurzelfäule führen.

an einem warmen winterstandort hält man ihn ebenfalls relativ trocken, sodass er das wachstum einstellt. eine kühle überwinterung kann sich positiv auf die blütenbildung auswirken.

san-pedro-kaktus (echinopsis / trichocereus pachanoi) vermehrung

echinopsis / trichocereus pachanoi kann durch im fachhandel erhältliche samen oder stecklinge vermehrt werden.