natalfeige (ficus natalensis)

die natalfeige (ficus natalensis) ist eher selten in unseren wohnstuben anzutreffen. wobei meines erachtens gerade die panaschierte form (siehe foto) ein echter hingucker ist. beheimatet ist diese zimmerpflanze ursprünglich in afrika und sie befindet sich in so prominenter verwandtschaft wie z. b. ficus benjamina und ficus elastica.

ficus-natalensis.jpg

natalfeige (ficus natalensis) pflege

der optimale standort der natalfeige (ficus natalensis) ist hell, aber ohne die pralle mittagssonne. übersommern kann sie an einem halbschattigen plätzchen im garten. die gezeichneten formen benötigen es zum ausbilden der blattzeichnung etwas heller.

die temperaturen sollten ganzjährig zwischen 15 und 25 grad liegen. gegossen wird mässig, sodass das pflanzsubtrat weder völlig austrocknet, noch im wasser steht. die natalfeige mag eine hohe luftfeuchtigkeit, man sollte sie daher ab und öfters besprühen. steht sie zu trocken, kann dies den befall mit spinnmilben fördern.

gedüngt wird während des sommers ca. alle drei wochen mit der halben düngermenge, während des winters reicht – temperaturabhängig – eine monatlich düngergabe.

vermehrung

die natalfeige lässt sich sehr einfach über triebstecklinge vermehren. diese werden direkt eingetopft und wandern an ein helles plätzchen, bei temperaturen ab 20 grad.

2 Kommentare

  1. Monchichi sagt:

    Hallo,
    mein „Gummibäumchen“ hab ich jetzt bestimmt schon 3 Jahre und er wächst kaum.ich hab 6 dünne Stämme die oben alle Blätter aben.ist das soweit alles normal?
    stimmt es eigentlich das ic einen gummibaum nicht umsztellen darf?

    • frau-doktor sagt:

      einige ficus-arten reagieren auf das umstellen mit dem abwerfen der blätter. das kommt aber meist bei neu gekauften pflanzen vor, die sich an die veränderten bedingungen erst anpassen müssen. die werden oft schnell hochgezüchtet.

      wenn ihrer nicht wächst, dann steht er möglicherweise zu dunkel. es könnte auch hilfreich sein, wenn sie ihm im frühjahr etwas neue erde gönnen.

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