glücksbaum (brachychiton rupestris)

der glücksbaum (brachychiton rupestris) zählt zur unterfamilie der sterkuliengewächse (sterculioideae) innerhalb der malvengewächse (malvaceae) und ist in australien beheimatet. in seinem natürlichen lebensraum kann er wuchshöhen von bis zu 20 metern erreichen. im topf oder kübel bleibt er jedoch kleiner.

er ist zumeist in bonsai-form im handel zu finden, kann aber, wenn man ihn nach lust und laune wachsen lässt, schnell über zwei meter hoch werden. weiterer name: australischer flaschenbaum.

glücksbaum brachychiton rupestris

glücksbaum (brachychiton rupestris) pflege
  1. standort: ganzjährig sonnig und hell
  2. gießen: mäßig feucht
  3. dünger: halbkonzentriert, grünpflanzendünger monatlich, stäbchen
  4. substrat: kakteenerde
  5. überwintern: zimmertemperatur, ca. 10 grad im winter
  6. vermehrung: samen, stecklinge

der glücksbaum (brachychiton rupestris) mag es ganzjährig sonnig und hell. übersommern kann man im garten oder auf dem balkon. dann muss man ihn aber erst langsam an die direkte sonne gewöhnen, da sie nicht mehr durch ein fenster gefiltert wird. um das anstauen von regenwasser zu vermeiden, darf der topf nicht in einem untersetzer stehen.

wenn die temperaturen beginnen, dauerhaft unter zehn grad zu liegen, kommt er zurück ins haus.

das substrat sollte gut wasserdurchlässig sein. ich verwende handelsübliche kakteenerde. zur not tut es aber auch normale blumenerde.

vom frühjahr bis in den herbst kann der glücksbaum durchdringend gegossen werden. er erhält dann soviel wasser, bis das substrat nichts mehr aufnimmt. was in den untersetzer abläuft, entfernt man nach einigen minuten. bis zur nächsten wassergabe lässt man die erde gut an-, aber nicht ganz austrocknen. staunässe mag er nicht, mit kurzzeitiger ballentrockenheit kommt er zurecht.

zur nährstoffversorgung eignen sich flüssigdünger oder stäbchen, jeweils in der halben konzentration. ich verabreiche von april bis september einmal im monat die flüssige variante. neu gekaufte oder frisch umgetopfte pflanzen müssen die ersten acht wochen nicht gedüngt werden.

wer nicht möchte, dass brachychiton rupestris seine bonsai-form verliert und in die höhe geht, wässert nur schlückchenweise und düngt nur ein- bis zweimal während der wachstumsperiode. aber auch dann muss man gelegentlich zurückschneiden.

gluecksbaum brachychiton

den glücksbaum (brachychiton rupestris) überwintern

während des winters platziert man den glücksbaum am besten kühl, so um die zehn grad. dann stellt er sein wachstum ein. nun hält man ihn, angepasst an die temperatur, entsprechend trockener und düngt nicht. gewässert wird nur schlückchenweise. ständig feuchte erde kann zum verfaulen der wurzeln führen.

brachychiton rupestris lässt sich zwar auch bei zimmertemperatur überwintern, aufgrund des geringeren lichtangebots kann das jedoch zu vergeiltem wuchs oder dem befall mit spinnmilben führen. dann sollte man mit kunstlicht, z. b. in form einer energiesparbirne, nachhelfen.

um die spinnmilben kümmert er selbst, indem er die befallenen blätter abwirft.

vermehrung

der glücksbaum lässt sich durch samen oder stecklinge vermehren.