„sukkulenten mix“ umtopfen

die in bau- und gartencentern unter der bezeichnung „sukkulenten mix“ angebotenen pflanzen sind oft in ein sehr torfhaltiges substrat gepflanzt. dies dient der schnellen aufzucht bis zur verkaufsreife, eignet sich aber nicht immer für eine dauerhafte kultur.

vor dem umtopfen sollte man sich erkundigen, welches substrat die betreffende art benötigt. pauschal lässt sich sagen, das echeveria-, gasteria-, haworthia-, crassula-, cotyledon-, pachyphytum- oder sedum-arten auch mit einem etwas humushaltigeren substrat zurechtkommen. sie können in der regel in handelsübliche kakteenerde gepflanzt werden. es gibt hier jedoch auch ausnahmen. die vertreter aus der familie der mittagsblumengwächse (z. b. lithops, frithia, pleiospilos, glottyphyllum) oder aasblumen (stapelia, huernia, orbea u. a.) mögen es hingegen etwas mineralischer.

die sanfte methode

wer seine sukkulenten (hier: aloe) möglichst wenig stressen will, entfernt lediglich was sich leicht mit den fingern lösen lässt und gibt sie samt der resterde in das neue substrat. anschließend wird angegossen und wie gewohnt kultiviert.

die „brutale“ methode

sukkulenten (hier: crassula crassula mesembryanthemopsis) die ein in der mehrheit mineralisches substrat benötigen, sollte man von der alten erde befreien. hierzu stellt man den topfballen für ca. 30 bis 60 minuten in handwarmes wasser, bis er sich mit flüssigkeit vollgesogen hat.

nun lässt sich die erde unter fliessendem wasser und einer sanften massage weitestgehend von den wurzeln lösen. um nicht allzuviel wurzelwerk zu beschädigen, belasse ich immer einen kleinen rest an der pflanze.

getopft wird nun in trockenes substrat, denn im wasserbad konnte sich die sukkulente mit ausreichend feuchtigkeit vollsaugen. nach einer woche kann dann wie gewohnt gewässert werden.

bei beiden methoden gilt, dass die gabe von dünger während der ersten sechs bis acht wochen nach dem umtopfen nicht erforderlich ist.

pflanzenbestimmung sukkulenten mix –>

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