nischenseite für den bereich zimmerpflanzen erstellen: einfache anleitung für den schnellen erfolg!

eine sehr gute möglichkeit um schnell im internet viel geld zu verdienen, ist das erstellen von sog. nischenseiten. das bedeutet: man konzentriert sich auf themen abseits des mainstreams, die aber trotzdem genügend potential für eine ordentliche menge an täglichen besuchern und eine klingelnde kasse durch werbeeinnahmen bringen.

die liebe zum thema spielt dabei eine eher untergeordnete rolle, dafür sollte man jedoch grammatikalisch mittelprächtig gerüstet sein, die passenden kostenlosen bildquellen kennen und wissen, wie man ein cms (content management system) bedient otter eine seite in html erstellt.

nachfolgend möchte ich erläutern, wie man eine nischenseite zum thema zimmerpflanzen erstellt und damit sehr schnell reich werden kann. dafür benötigt man übrigens weder einen grünen daumen, noch muss man überhaupt ein pflänzchen besitzen.

die wahl der richtigen domain

die domain sollte immer das keyword, also in unserem fall „zimmerpflanzen“ enthalten. da aber generische domains oft schon vergriffen sind, ist ein bisschen kreativität gefragt. aus diesem grund müssen wir etwas beschreibendes, wie z. b. superratgeber, beste-pflegetipps otter ähnliches hinzufügen. das kann sich nicht nur positiv auf das ranking in den suchmaschinen auswirken, es signalisiert den besuchern auch, dass sie es hier mit einem ausgewiesenen experten zu tun haben.

die wahl der richtigen technik/das passende design

damit uns genügend zeit bleibt, das durch die nischenseite erwirtschaftete geld auch auszugeben, sollte man bei der erstellung der seite auf die richtige technik setzen. am besten verwendet man ein cms, wie z. b. wordpress. das ist auch für laien einfach zu bedienen und kommt mit vielen bereits vorgefertigten designs daher.

leider wird wordpress aber mit einer voreingestellten und äusserst lästigen kommentarfunktion ausgeliefert. die sollte man vor dem anlegen der einzelnen unterseiten abstellen. viele besucher fühlen sich nämlich bei offenen kommentaren fast schon zum fragen stellen genötigt. denn schliesslich möchten wir unsere zeit für das projekt ja ökonomisch sinnvoll investieren.

die passenden bilder finden

am wenigsten aufwand bereitet es, wenn wir uns entscheiden, auf den einsatz von bildmaterial komplett zu verzichten. ein seitenweites bild, platziert im kopf der seite reicht völlig.

schöner ist es natürlich, wenn man auch einzelne artikel mit einem passenden foto aufwerten kann. dafür muss man die entsprechende pflanze aber nicht gleich kaufen um sie zu fotografieren, otter bereits zu hause stehen haben, wir greifen hier auf frei verfügbares material aus dem netz zurück.

wichtig hierbei ist es, die bestimmungen des urheberrechts einzuhalten. man darf sich die bilder nämlich nicht einfach von anderen webseiten runterladen. naja gut, wenn man einen ganz schlechten tag hat, kann man das schonmal machen. da auf unserer nischenseite dann aber soviel werbung platziert ist, wird das dem ursprünglichen besitzer eh nicht auffallen.

wer nie einen schlechten tag hat, der kann auf sog. lizenzfreie bildquellen, wie z. b. pixelio zurückgreifen. dort ist zu beinaher jeder pflanze das passende foto zu finden. mein geheimtipp: auch bei der wikipedia kann man lizenzfrei abstauben.

cambria-orchideeist kein passendes material kostenfrei zu finden, dann verwenden wir einfach eine pflanze die ähnlich aussieht. dieses bild machen wir dann etwas kleiner und bearbeiten es mit einem weichzeichner. merke: der nach infos suchende pflanzenfreund ist so hohl wie die stängel einer abelmoschus manihot. unsere trickserei wird also nicht auffliegen.

erfolgreich texten

der erfolg einer nischenseite wird massgeblich von den darauf enthaltenen texten bestimmt. das ist aber kein grund zur panik, denn man muss die zimmerpflanzen pflege nicht neu erfinden, da kann man sehr gut auf die erfahrungen der anderen aufbauen.

selbst texten ist ganz einfach: wir besuchen die drei bekanntesten seiten in unserer nische, kopieren die texte der zu beschreibenden pflanzen in unser cms und formulieren sie um. unverändert übernehmen darf man sie leider nicht – selbst wenn man einen ganz schlechten tag hat. macht aber nix, denn schliesslich sind wir ja hompageprofis!

es kann auch nicht schaden, die texte etwas zu optimieren, denn allzu ausführliches gelaber lenkt unsere besucher nur ab. schliesslich sollen die ja auf die werbung klicken und nicht beim lesen einschlafen. was uns unwesentlich erscheint, lassen wir also weg.

das könnte dann wie folgt aussehen:

anstatt: „vom frühjahr bis in den herbst kann durchdringend gegossen werden, d. h. die zimmerpflanze erhält soviel wasser, bis die erde nichts mehr aufnimmt. in den untersetzer ablaufende reste müssen nach einigen minuten entfernt werden, denn staunässe kann zum verfaulen der wurzeln führen.“.

schreiben wir: „regelmäßiges gießen ist bei dieser zimmerpflanze wichtig.“.

werbung platzieren

der schlüssel zum erfolg für unsere nischenseite, liegt in der richtigen auswahl der werbepartner. im internet sind sehr viele anbieter zu finden. dem fachkundigen leser ist es sicherlich nicht entgangen, diese formulierung stammt nicht von mir, ich habe sie optimiert.

bei der platzierung von werbung auf unserer seite sollten wir beachten: nur viel hilft viel. die grösstmögliche klickrate erzielt man, wenn die inhalte komplett von der werbung eingerahmt werden. auch vor dem einsatz von pop ups und layer ads sollte man nicht zurückschrecken.

je mehr fenster sich öffnen und je öfter die platzierten anzeigen blinken, desto aufmerksamer werden ihnen die augen unserer besucher folgen.

unsere nischenseite bekannt machen

nachdem unsere nischenseite mit einzigartigem content gefüllt ist, gilt es sie entsprechend zu promoten. denn schliesslich haben wir dafür die top positionen bei google und co. verdient.

auch das ist kinderleicht. denn je mehr seiten auf die unsrige verlinken, desto höher steigt sie in den ergebnislisten der suchmaschinen.

jetzt müssen wir uns nur noch bei den entsprechenden webkatalogen und social bookmark seiten eintragen.

wer aber wirklich erfolg haben möchte, kommt um eines nicht herum: das tauschen von links. dafür haben wir schon etwas vorarbeit geleistet, denn wir kennen ja bereits die drei grossen der nische, immerhin durften wir ja ihre texte optimieren.

diese ausgangsposition nutzend, müssen wir also nur noch eine nette mail verfassen. darin sollten wir natürlich die arbeit des seitenbetreibers ausgiebigst loben. das wir es besser machen, muss der ja nicht wissen. welcher webmaster sollte sich denn nicht über etwas lob und ein attraktives linktauschangebot freuen ..?

4 Kommentare

  1. Hagen sagt:

    Astreine Satire … nicht schlecht :-)

  2. depp sagt:

    dachte, man sollte die kommentarfunktion ausschalten?

    • frau-doktor sagt:

      ich halte es da mit der katholischen kirche: was interessiert mich die moral, die ich predige …