ans kreuz mit dem kraut?!?

dank der medien“hysterie“ der vergangenen tage wissen wir nun, dass einige kreuzkrautarten sich gerne im allseits beliebten rucola oder auf viehweiden niederlassen. diese tatsache ansich wäre noch keine meldung wert, würde der verzehr dieses (un)krauts nicht mensch und tier ordentlich auf die leber schlagen. besonders negativ aufgefallen sind hier das gemeine (senecio vulgaris) und das jakobs-kreuzkraut (s. jacobaea).

gemeines kreuzkraut senecio vulgaris
gemeines kreuzkraut (senecio vulgaris). diese pflanze habe ich letztes jahr in unserem garten entdeckt, sie ist mir aufgrund der gelben blattmusterung aufgefallen, die man ja auch von vielen zimmerpflanzen kennt.

über die gefährlichkeit und wirkung des kreuzkrauts, möchte ich mich hier aber nicht auslassen. dazu gab es in den vergangenen tagen mehr als genug zu lesen. wie so oft jedoch, liegen gut und böse nah beieinander. so hat die gattung senecio mehr zu bieten, als ein paar „giftspritzen“. man sollte sie also nicht in sippenhaft nehmen.

ich z. b. teile schon seit geraumer zeit mein quartier mit einigen der oben abgebildeten arten. ob die giftig sind, oder nicht, entzieht sich meiner kenntnis. ist mir aber auch egal, da sie nicht auf meinem speiseplan stehen. und augenkrebs verursachen sie auch nicht.

sollte mal ein rückschnitt anstehen, dann trage ich handeschuhe, um nicht mit dem pflanzsaft in berührung zu kommen. so handhabe ich das mit allen meinen pflanzen, da z. b. die euphorbien inhaltsstofftechnisch ja auch nicht ohne sind.

rucolasalat gab es bei mir übrigens erst gestern – in form von selbst gezogenen keimsprossen

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