die gattung araucaria beinhaltet ca. 19 arten und zählt zur familie der araukariengewächse (araucariaceae). am bekanntesten dürfte wohl araucaria araucana (andentanne, chilenische schmucktanne). sie besticht vor allem durch ihre aparten blätter und ist eine beliebte gartenpflanze.
als zimmerpflanze wird die zimmertanne (araucaria heterophylla) kultiviert. sie kann mehrere meter hoch werden, bleibt im topf oder kübel jedoch kleiner und stammt von den norfolkinseln (australien). weitere namen: norfolktanne, araukarie.

zimmertanne (araucaria heterophylla) pflege
- standort: sonnig bis halbschattig
- gießen: mäßig feucht
- dünger: halbkonzentriert, grünpflanzendünger von april bis september monatlich, stäbchen
- temperatur: 5-10 grad im winter
- substrat: blumenerde, kakteenerde
- vermehrung: samen, stecklinge
die zimmertanne (araucaria heterophylla) gedeiht am besten an einem ganzjährig sonnigen und hellen standort. ist sie nicht direkt hinter dem fenster platziert, dann verträgt sie auch sommerliche mittagssonne. ideal ist es, wenn das licht von mehreren seiten kommt, denn die pflanzen neigen zum einseitigen wachstum. das lässt sich durch regelmäßiges drehen minimieren, aber nicht ganz verhindern.
ein halbschattiges plätzchen wird zwar toleriert, kann aber zu sehr langen wedeln führen.
als substrat eignet sich handelsübliche blumen- oder kakteenerde. man lässt es zwischen den wassergaben an-, aber nicht ganz austrocknen. staunässe und ballentrockenheit mag die zimmertanne nicht.
gedüngt werden kann mit flüssigen grünpflanzendünger oder mit stäbchen, jeweils in der halben konzentration. ich verabreiche von april bis september einmal im monat die flüssige variante. neu gekaufte oder kürzlich umgetopfte zimmertannen benötigen die ersten sechs bis acht wochen keine düngergabe.
das gelegentliche besprühen oder abduschen befreit die blätter vom staub.
die zimmertanne (araucaria heterophylla) überwintern
araucaria heterophylla kann kühl, so zwischen fünf und zehn grad überwintert werden. dann hält man sie, angepasst an die temperatur, entsprechend trockener und stellt das düngen ein. ganz austrocknen darf die erde aber auch jetzt nicht.
je wärmer sie während des winters platziert ist, desto mehr licht wird benötigt. an einem warmen winterstandort sind die pflanzen anfälliger für schädlinge, wie z. b. spinnmilben.