wie oft man kakteen und andere sukkulenten gießen muss, lässt sich nicht pauschal sagen. es ist abhängig von verschiedenen faktoren, wie z. b. der temperatur, beschaffenheit des substrats oder der größe der pflanze im verhältnis zum topf.
um seine pfleglinge optimal mit wasser versorgen zu können, sollte man die bedingungen kennen, denen sie an ihrem natürlichen standort ausgesetzt sind.
epiphytisch (auf bäumen sitzend) wachsende kakteen und sukkulenten aus dem regenwald haben andere ansprüche, als z. b. steppen- oder wüstenbewohner.
viele, aber nicht alle arten, kann man während der wachstumszeit – meist vom frühjahr bis in den herbst – durchdringend gießen. man verabreicht dann soviel wasser, bis die erde nichts mehr aufnimmt. die in den untersetzer ablaufenden reste werden nach einigen minuten entfernt, denn staunässe kann zum verfaulen der wurzeln führen. bis zur nächsten wassergabe lässt man das substrat dann austrocknen.
kakteen und andere sukkulenten die kalt überwintert werden, hält man während dieser zeit, angepasst an die temperatur, so gut wie trocken. ich gieße dann nur schlückchenweise. dauerhaft feuchte erde in kombination mit niedrigen temperaturen kann wurzelfäule verursachen.
individuelle anleitungen zum gießen, sind in den beschreibungen der arten zu finden.

peperomia orba (oben) und frithia pulchra (unten). beide besitzen sukkulente eigenschaften, besiedeln jedoch unterschiedliche lebensräume und müssen daran angepasst gegossen werden.
