das es nicht immer nur die klassischen zimmerpflanzen sein dürfen, die uns die wohnstuben verschönern, kann man unschwer an der süßkartoffel (ipomoea batatas) erkennen. eigentlich zählt dieses ursprünglich aus mittelamerika stammende windengewächs (convolvulaceae) ja zu den nutzpflanzen, es findet aber in der letzten zeit vermehrt auch als zimmerpflanze gefallen und ist sogar im pflanzenfachhandel zu erhalten.
mehr spass macht es natürlich, wenn man sich die süßkartoffeln aus einem im supermarkt erstandenen exemplar selbst zieht.

süßkartoffel (ipomoea batatas) pflege
- standort: sonnig bis halbschattig (topf)
- gießen: gleichmäßig feucht
- dünger: halbkonzentriert, flüssig monatlich, stäbchen
- substrat: blumenerde
- vermehrung: samen, stecklinge
die süßkartoffel (batate) gedeiht am besten an einem sonnigen plätzchen. da an einem solchen standort der topfballen schnell austrocknen kann, vor allem während der warmen sommerwochen, kann man den topf auch halbschattig platzieren und die pflanze in die sonne ranken lassen.
bis sich die ersten triebe zeigen, vergehen drei bis vier wochen, je nach temperatur.
als substrat kann handelsübliche blumenerde verwendet werden. die hält man gleichmäßig feucht, aber nicht nass. düngen muss man die ersten acht wochen nach dem pflanzen nicht, anschließend kann man halbkonzentriert stäbchen oder flüssigdünger (einmal im monat) verabreichen.
das überwintern habe ich noch nicht probiert, es müsste aber eigentlich gehen.
vermehrung
die süßkartoffel lässt sich durch samen oder stecklinge, die im wasserglas bei temperaturen so um die 20 grad bereits nach drei bis vier tagen die ersten wurzeln zeigen, vermehren.
im handel sind übrigens auch buntlaubige sorten, allerdings ohne kartoffel zu erhalten.






9 kommentare
Sieht ja ulkig aus, der Austrieb der Süßkartoffel!
süßkartoffeln lassen sich übrigens sehr einfach vermehren, habe letzte woche einfach mal aus jux einen kopfsteckling in ein wasserglas gegeben und es zeigten sich bereits nach einem tag kleine wurzeln.
Diese ipomoea batata sah ich im mittelfranzösischen Ort Cahors in den Straßen als “hanging basket”, also als Dekoration an Laternenpfählen usw., mit meterlangen hellgrünen Trieben und Blättern, zusammen mit anderen Zierblumen. Interessant war, dass es von diesen grüngelben Ziersorte auch eine “purpurne”, also bräunliche Variante gibt, die zusammen mit der hellgrüngelben in den genannten “hanging baskets” zu sehen war. Diese Pflanze sah ich auch als Zierde in Freiburg bei einem Gärtner, dort schlicht als Süßkartoffel, ipomoea bezeichnet.
Hallo
Ich brauche dringend einen Tipp!
Mir wurde eine Süsskartoffel geschenkt, leider ohne Pflegehinweise. Wie oft muss sie gegossen werden?
Wo ist der optimale Standort?
Wieviel Temperatur ist gut?
Bitte helfen Sie mir weiter da meine Süsskartoffel gelbe Blätter bekommt.
Vielen Dank!!
die süßkartoffel liebt es warm (ab 20 grad) und sonnig. gegossen habe ich mäßig, sodass die erde immer gleichmäßg feucht, aber nicht nass war. mit einem halbschattigen standort kam sie bei mir nicht zurecht und dankte mir das ganze mit dem befall von spinnmilben.
angezogen habe ich die süßkartoffel am sonnigen südfenster, wo sie sehr schnell zu einer beachtlichen größe heranwucherte. aufgrund dessen wurde sie dann an einen halbschattigen standort mit oberlicht verbannt. hier begann sie zuerst die unteren blätter abzuwerfen und ist fleißigst bis richtung dachfenster gewachsen.
das beste ergebnis habe ich übrigens an einem vollsonnigen standort im garten erzielt, bis zur blüte hat es jedoch nicht gereicht, alldieweil ich die süßkartoffel zu spät ausgepflanzt habe. mittlerweile ist sie leider hinüber, denn winterhart ist sie nicht.
Aus dem Italienischen, dort wurde die Kartoffelknollen mit Trüffeln verwechselt, die dort Tartuffi heißen und so kam die Verballhornung des Wortes Tartuffi als “Kartoffel” zu uns.
aus welcher sprache kommt das wort kartoffel ursprünglich
welche eigenschaften hat diese süßkartoffel ?
farbe der fleisches der schale?…
ist sie festkochend ?
wie sie vielleicht an dem bild erkennen können, habe ich sie nicht gegessen.