die schusterpalme (aspidistra elatior) zählt zur familie der mäusedorngewächse (ruscaceae) und kam vor ca. 200 jahren von asien nach europa. ihren namen verdankt sie der “guten alten zeit”, als sie sehr häufig in schusterwerkstätten oder metzgereien (deshalb auch metzgerpalme) kultiviert wurde. ihre blätter können eine höhe von bis zu einem meter erreichen, die blüten hingegen sind klein.
es existieren einige zuchtformen von aspidistra elatior, die allerdings sehr selten im handel zu finden sind. da wären z. b. die weiss-gestreifte “variegata“, die getupfte “milky way” oder die kulturform “john lennon’s song“.
pflege
aufgrund ihrer robustheit kann die schusterpalme selbst in den dunkelsten ecken gedeihen. sie verträgt zug- und trockene heizungsluft sowie temperaturschwankungen. überwintern sollte man sie zwischen sieben und zwölf grad, im sommer freut sie sich über ein helles bis schattiges plätzchen auf dem balkon oder im garten (kann, muss aber nicht). die pralle sonne wird nicht vertragen, sie kann sogar zu unschönen verbrennungen der blätter führen. gedüngt wird während des sommers so ca. alle vier wochen mit reduzierter düngermenge.
gegossen wird feucht, aber nicht nass. das einzige worauf aspidistra elatior allergisch reagiert ist staunässe. man sollte also nach dem gießen den untersetzer kontrollieren und ggfs. überschüssiges wasser entfernen.
umgetopft wird, wenn die pflanzen den topfballen gut durchdrungen haben (alle zwei bis drei jahre) am besten im frühjahr.
vermehrung
die vermehrung der schusterpalme kann beim umtopfen durch teilung des wurzelstocks erfolgen. hierbei sollte jedes wurzelteil aber mindestens drei blätter enthalten.
