die petunie (petunia) ist eine balkonpflanze, die uns bis in den spätherbst mit ihren blüten erfreut. aufgrund ihres hängenden wuchses eignet sie sich auch hervorragend zur bepflanzung von blumenampeln. botanisch gesehen zählen petunien zur familie der nachtschattengewächse (solanaceae) und sind somit entfernt mit der kartoffel und der tomate verwandt.
petunien sind in vielen farben zu erhalten, es existieren auch sorten mit gefüllten blüten.

petunie (petunia) pflege
- standort: sonnig bis halbschattig
- gießen: gleichmäßig feucht
- dünger: flüssigdünger oder stäbchen, halbkonzentriert von april bis september
- substrat: blumenerde
- vermehrung: samen, stecklinge
der ideale standort ist sonnig und hell, ein halbschattiges plätzchen wird aber auch vertragen. hier kann es jedoch sein, dass die petunie nicht ganz so üppig blüht wie an einem sonnigen standort.
als substrat kann blumen-, balkonpflanzen-erde oder ein erde-sand-gemisch im verhältnis 2:1 verwendet werden. wichtig ist, dass das wasser gut ablaufen kann, denn staunässe mögen petunien nicht. die erde hält man am besten gleichmäßig feucht, aber nicht tropfnass. sie darf zwischen den wassergaben oberflächlich an-, aber nicht ganz austrocknen.
ist der balkonkasten vollsonnig platziert, dann sollte man ihn während der warmen tage regelmäßig kontrollieren. nicht nur weil die petunien jetzt mehr wasser verbrauchen, die erde trocknet auch schneller aus.
gedüngt werden kann entweder mit flüssigdünger (ca. alle zwei bis vier wochen) oder mit düngerstäbchen (langzeitdünger), jeweils in der halben konzentration.
möchte man seine petunien zu kompaktem wuchs anregen, dann können ein paar triebspitzen abgeschnitten werden. abgeblühtes sollte man regelmäßig entfernen.
petunien vermehren
petunien (petunia) kann man durch stecklinge, oder samen vermehren. diese sind in bau- und gartenmärkten zu erhalten oder man "erntet" sie selbst. was dann dabei aber herauskommt ist ungewiss, da in der regel hybriden (kreuzungen) gehandelt werden.
die petunien zählen zu den lichtkeimern, die feinen samen werden also nur auf das zuvor angefeuchtete substrat gelegt. es kann kakteen-, blumen- oder anzuchterde verwendet werden. um die luftfeuchtigkeit zu erhöhen und damit die samen nicht austrocknen, sollte man den topf mit einem gefrierbeutel oder glas abdecken. damit sich kein schimmel bildet, muss einmal täglich gelüftet werden.
die keimdauer beträgt bei temperaturen zwischen 20 und 25 grad ca. vier bis acht tage.

der ideale standort für die aufzucht der jungen petunien ist hell, aber ohne direkte sonne, bei temperaturen zwischen 20 und 25 grad. die erde hält man gleichmäßig feucht, aber nicht tropfnass.
wenn die sämlinge ungefähr fünf zentimeter hoch sind, kann man sie langsam an das raumklima gewöhnen. gedüngt werden sie frühestens acht wochen nach dem pikieren (vereinzeln).

petunien lassen sich auch durch stecklinge vermehren. dafür kappt man ein paar fünf bis zehn zentimeter lange triebspitzen, stellt sie in ein wasserglas und lässt sie an einem hellen und warmen (>20 grad) bewurzeln. das ist übrigens auch eine platzsparende möglichkeit um die pflanzen zu überwintern.






2 kommentare
Bei Petunien sollte der Samen, der doch nach der Entfernung der Blüte heranwächst mt entfernt werden damt die Kraft in die Blüten geht und nicht in den Samen. Oder reicht es tatsächlich aus wenn nur die Blüte entfernt wird?
Würde mich über eine Antwort sehr freuen, da es fast ein Streitgespräch wird und in unserem Gartenbauverein wurde darüber noch nicht gesprochen.
Vielen Dank im voraus
mit freundlichen Grüßen
Bärbel Hüttner
also ich knipps die immer unterhalb des blütenbodens ab …