zimmerpflanzen.ws

zimmerpflanzen pflege

die pflege von zimmerpflanzen ist keine hexerei. wichtig ist nur, die bedürfnisse der jeweiligen art zu kennen, sodass man auf sie eingehen kann. denn die "zimmerpflanze" gibt es nicht. so unterschiedlich wie das erscheinungsbild der pflanzen, sind auch ihre bedürfnisse hinsichtlich wasser, licht, temperatur, und, und ...

... fast so wie bei uns menschenkindern.

die neuen zimmerpflanzen

dieffenbachie (dieffenbachia seguine)

die gattung dieffenbachia zählt zur familie der aronstabgewächse (araceae). am häufgsten als zimmerpflanze verwendung finden die kulturformen von dieffenbachia seguine. sie ist in allen nur erdenklichen blattzeichnungen zu erhalten. einige sorten können eine höhe von mehreren metern erreichen. sie zählt zu den giftpflanzen und wird umgangssprachlich als dieffenbachie bezeichnet.

dieffenbachia pflege

der standort ist abhängig von der blattzeichnung. je mehr weißanteile die enthält, desto heller muss die dieffenbachia platziert sein. der pralllen sommermittagssonne sollte man sie aber nicht aussetzen. etwas morgen-, abend- und wintersonne werden vertragen. an einem zu dunklen platz kann sie ihre musterung verlieren, die blätter enthalten dann mehr grünanteile.

als substrat kann handelsübliche blumenerde verwendet werden. diese hält man gleichmäßig feucht, aber nicht tropfnass. staunässe kann zu wurzelfäule führen. mit dem oberflächlichen austrocknen zwischen den wassergaben kommt dieffenbachia seguine zurecht, völlig austrocknen sollte die erde aber nicht.

zum düngen eignen sich flüssig- oder langzeitdünger (z. b. stäbchen). die flüssige variante kann von april bis september monatlich und sonst - in abhängigkeit zur temperatur - alle sechs bis acht wochen verabreicht werden.

dieffenbachia seguine mag es das ganze jahr über warm. während des winters sollte sie nicht für längere zeit unter 14 grad platziert sein.

eine hohe luftfeuchtigkeit ist von vorteil, diese kann man z. b. durch das aufstellen von verdunstungsbehältern erzielen. das regelmäßige besprühen hält die blätter staubfrei.

vermehrung

dieffenbachia seguine kann durch stecklinge vermehrt werden.

zwergiris (iris reticulata)

die aus aurasien/vorderasien stammende zwergiris (iris reticulata) ist auch noch unter den namen netzblattiris oder netzblattschwertlilie bekannt. zu erhalten ist sie in unterschiedlichen blütenfarben, wie z. b. blau oder weiss. es handelt sich hierbei um eine beliebte gartenpflanze, die aber im frühjahr auch im topf im handel zu finden ist.

zwergiris iris reticulata

zwergiris (iris reticulata) pflege

während der zimmerkultur im frühjahr bevorzugt die zwergiris (iris reticulata) einen möglichst sonnigen, hellen und kühlen standort. ideal sind temperaturen so zwischen 10 und 15 grad. je wärmer sie platziert ist, desto schneller verblüht sie.

gegossen werden kann durchdringend. dies bedeutet, die zwergiris erhält soviel wasser, bis das substrat nichts mehr aufnimmt. in den untersetzer/übertopf ablaufende reste werden nach einigen minuten entfernt. bis zur nächsten wassergabe darf das substrat dann so gut wie austrocknen.

nach der blüte pflanzt man die iris am besten in den garten. soll sie im zimmer weiter kultiviert werden, dann wird solange gegossen, bis die blätter beginnen gelb zu werden. nun werden die wassergaben langsam bis auf null reduziert, bis alle blätter vertrocknet sind. übersommern kann man die zwiebeln im topf und trocken, z. b. im keller.

damit iris reticulata im nächsten frühjahr erneut blüht, muss sie im herbst einer ca. achtwöchigen kältebehandlung unterzogen werden. hierzu gibt man sie samt topf in das gemüsefach des kühlschranks. je nach topfgrösse kann man zuvor umtopfen.

nach der kältebehandlung gibt man die zwergiris an ein helles und kühles plätzchen und giesst wie gewohnt. pflanzen die sich noch in der erde vom vorjahr befinden, kann man jetzt monatlich halbkonzentrierten flüssigdünger verabreichen. wurde zuvor umgetopft, ist dies nicht notwendig.

becherprimel (primula obconica)

die becherprimel (primula obconica) stammt aus china. die beliebte zimmerpflanze ist u. a. mit weissen, roten oder mehrfarbigen blüten zu erhalten. ihre blätter enthalten den stoff primin, der kontaktallergien hervorrufen kann. beim hantieren mit der pflanze ist also vorsicht angesagt.

unter der bezeichnung "touch me" sind aber auch priminarme sorten zu erhalten.

primula obconica
primula obconica "touch me"

becherprimel (primula obconica) pflege

  1. standort: hell im zimmer, während des sommers halbschattig auf dem balkon, etwas morgen-/abendsonne
  2. gießen: gleichmäßig feucht
  3. dünger: halbkonzentriert, grünpflanzendünger von april bis september monatlich, stäbchen
  4. temperatur: zimmertemperatur ganzjährig, 10-15 grad im winter
  5. substrat: blumenerde
  6. vermehrung: samen

im zimmer gedeiht die becherprimel (primula obconica) am besten an einem hellen, vor der direkten mittagssonne geschützen standort. wird im garten oder auf dem balkon übersommert, dann kommt sie auch mit einem halbschattigen plätzchen zurecht. wenn die temperaturen beginnen, dauerhaft unter zehn grad abzufallen, gibt man sie zurück ins haus.

gepflanzt werden kann in handelsübliche blumenerde. diese hält man gleichmäßig feucht, aber nicht tropfnass. das oberflächliche antrocknen wird vertragen, völlig austrocknen sollte sie aber nicht.

zur nährstoffversorgung eignen sich langzeit- (stäbchen) oder flüssigdünger, jeweils in der halben konzentration. die flüssige variante kann von april bis september monatlich und wenn bei zimmertemperatur überwintert wird, alle sechs bis acht wochen verabreicht werden. neu gekaufte oder frisch umgetopfte becherprimeln benötigen die ersten sechs bis acht wochen keine düngergabe.

becherprimel

die becherprimel kann das ganze jahr über bei zimmertemperatur kultiviert werden, besser ist es aber, wenn man sie etwas kühler überwintert, so zwischen 10 und 15 grad. dann wird, angepasst an die temperatur, entsprechend weniger gegossen und nicht gedüngt.

vermehrung

primula obconica kann durch samen vermehrt werden.

erdbeerkaktus (gymnocalycium mihanovichii)

vom erdbeerkaktus ist vor allem die rote form (gymnocalycium "red cap") bekannt. er ist aber auch in anderen farben, wie z. b. gelb, orange oder violett zu erhalten. genau genommen handelt es sich hier aber um zwei kakteen, da die farbigen varianten von gymnocalycium mihanovichii alleine nicht lebensfähig sind, denn ihnen fehlt das zur photosynthese notwendige chlorophyll. aus diesem grund werden sie auf den grünen hylocereus gepfropft.

erdbeerkaktus (gymnocalycium mihanovichii) pflege

der erdbeerkaktus (gymnocalycium mihanovichii) bevorzugt einen ganzjährig möglichst hellen standort, ohne die pralle mittagssonne. morgen-, abend und wintersonne werden vertragen.

das substrat sollte gut durchlässig sein, es kann handelsübliche kakteenerde verwendet werden. bei mir kommt eine mischung aus blumenerde, sand und bimskies im verhältnis 1:1:1 zum einsatz.

gegossen werden kann vom frühjahr bis in den herbst durchdringend. der erdbeerkaktus erhält dann soviel wasser, bis sich die erde damit vollgesogen hat. in den untersetzer/übertopf ablaufende reste entfernt man nach einigen minuten, denn staunässe kann zu wurzelfäule und somit zum absterben der pflanze führen. vor dem nächsten gießen darf das sustrat dann austrocknen.

zur nährstoffversorgung eignet sich kakteendünger, dieser kann von april bis einschliesslich september monatlich und in der halben konzentration verabreicht werden.

überwintert wird der erdbeerkaktus bei mir warm, so zwischen 16 und 20 grad. ich halten ihn dann etwas trockener, gießen nur schlückchenweise und dünge nicht.

gymnocalycium mihanovichii "yellow"

vermehrung

die vermehrung von gymnocalycium mihanovichii kann durch das abnehmen und propfen von tochterpflanzen erfolgen. die naturform lässt sich auch aus im fachhandel erhältliche samen anziehen.

cymbidie (cymbidium cultivars)

der gattung cymbidium werden ca. 50 arten zugerechnet. beheimatet sind sie zum teil in asien, einige arten stammen aus dem nördlichen australien. im handel sind meist zuchtformen (cultivars) zu erhalten.

cymbidium pflege

die vertreter der gattung cymbidium mögen es hell, gerne mit etwas morgen- oder abendsonne. wintersonne wird vertragen, vor der direkten mittagssonne sollte man sie jedoch schützen. während des sommers ist ein platz im garten oder auf dem balkon ideal, denn in ihrem natürlichen lebensraum sind sie temperaturschwankungen von bis zu 20 grad ausgesetzt. diese benötigen sie übrigens auch um ihre blüten auszubilden - was in der gleichmäßig temperierten wohnstube in der regel nicht gelingt. zurück ins haus gibt man sie, wenn die temperaturen beginnen dauerhaft unter 15 grad zu liegen.

gepflanzt werden muss in orchideensubstrat, handelsübliche blumenerde ist nicht geeignet.

vom frühjahr bis in den herbst kann durchdringend gegossen werden. die cymbidie erhält dann soviel wasser, bis sich das substrat damit vollgesogen hat. im untersetzer verbleibende reste müssen nach einigen minuten entfernt werden, denn staunässe kann zu wurzelfäule führen. vor der nächsten wassergabe darf das substrat dann an-, aber nicht völlig austrocknen.

zum düngen verwendet man am besten orchideendünger in der halben konzentration. befindet sich die cymbidie im wachstum (meist vom frühjahr bis in den herbst), kann dieser alle zwei bis vier wochen dem giesswasser beigemischt werden.

um die luftfeuchtigkeit zu erhöhen, können cymbidium orchideen morgens besprüht werden. dann kann das wasser über den tag verdunsten. so wird der pflanze auch zusätzlich feuchtigkeit zugeführt, falls man dazu neigt, das giesen ab und an mal zu vergessen.

ich überwintere die cymbidie bei ca. 15 grad. sie erhält ihr wasser dann nur schlückchenweise und wird nicht gedüngt.

vermehrung

cymbidium orchideen können durch teilung vermehrt werden.

echeveria "perle von nürnberg"

bei echeveria "perle von nürnberg" handelt es sich um eine hybride (kreuzung) aus e. gibbiflora var. metallica und e. potosina, die beide aus mexiko stammen. die sukkulente hat sich aufgrund ihrer violett/silbirgen blattzeichnung zu einer beliebten zimmerpflanze entwickelt.

echeveria perle von nuernberg

echeveria "perle von nürnberg" pflege

um ihre blattfärbung auszubilden, benötigt echeveria "perle von nürnberg" einen sonnigen und hellen standort. während des sommers gerne auch im garten oder auf dem balkon. sie sollte dann aber weder in einem untersetzer, noch in einem übertopf platziert werden, damit das regenwasser ungehindert ablaufen kann und keine staunässe entsteht. wenn die temperaturen beginnen dauerhaft zwischen fünf und zehn grad zu liegen, nimmt man sie wieder ins haus. halbschattig überwinterte pflanzen sollte man erst langsam an die direkte sonne gewöhnen, damit sie sich keine verbrennungen zuziehen.

das substrat sollte gut wasserdurchlässig sein, es kann handelsübliche kakteenerde verwendet werden. diese lässt sich auch leicht selbst mischen, z. b. aus je einem teil blumenerde, sand und mittelgrobem aquarienkies.

vom frühjahr bis in den herbst kann durchdringend gegossen werden. echeveria "perle von nürnberg" erhält dann soviel wasser, bis die erde nichts mehr aufnimmt. in den untersetzer/übertopf ablaufende reste müssen nach einigen minuten entfernt werden, denn staunässe kann zu wurzelfäule führen. vor der nächsten wassergabe darf das substrat dann austrocknen. wird warm überwintert, dann hält man sie etwas trockener und giesst nur schlückchenweise.

zum düngen verwende ich halbkonzentrierten kakteendünger, dieser wird von april bis september monatlich verabreicht. es kann aber auch grünpflanzendünger in der halben konzentration zum einsatz kommen. neu gekaufte oder frisch umgetopfte pflanzen benötigen die ersten acht wochen keine düngergabe.

echeveria "perle von nürnberg" überwintern

aufgrund des geringeren lichtangebots, kann ein zu warmer winterstandort zu vergeiltem wuchs führen. die pflanze reckt sich dann nach dem licht und bildet ein dünnes stämmchen, dass irgendwann umkippt. aus diesem grund überwintere ich echeveria "perle von nürnberg" kalt, so zwischen fünf und zehn grad. sie stellt ihr wachstum dann ein und kann jetzt auch halbschattig platziert sein. während dieser zeit halte ich das substrat, angepasst an die temperatur, so gut wie trocken und dünge nicht.

vermehrung

die vermehrung kann durch das abnehmen von tochterrosetten erfolgen.

geweihfarn (platycerium bifurcatum)

die gattung platycerium beinhaltet ca. 18 arten, von denen aber nur einige als zimmerpflanze verwendung finden. ihr natürliches verbreitungsgebiet liegt in den tropischen regionen von südamerika, afrika, südostasien, australien und neu guinea. es handelt sich hierbei um epiphyten, also aufsitzerpflanzen, die z. b. in den astgabeln von bäumen wachsen.

den namen geweihfarn verdanken sie der form ihrer blätter, die bei einigen arten eine beachtliche grösse erreichen können und sich mit zunehmendem alter immer mehr verzweigen. sie sind mit einer filzigen schicht überzogen, die die pflanze vor dem austrocknen schützen soll.

geweihfarn

geweihfarn (platycerium bifurcatum) pflege

der geweihfarn (platycerium bifurcatum) wächst am besten an einem hellen standort, ohne direkte mittagssonne während des sommers. bei mir ist er direkt am südfenster platziert und kommt mit wintersonne gut zurecht. von april bis september hänge ich ihn dann ca. zwei meter weiter nach hinten, wo er nur ab und an ein paar sonnenstrahlen abbekommt.

das substrat sollte gut luft- und wasserdurchlässig sein. ich verwende eine mischung aus blumenerde und orchideensubstrat. der geweihfarn kann aber auch auf kork aufgebunden oder in einem orchideenkörbchen kultiviert werden.

gegossen wird von april bis september durchdringend. platycerium bifurcatum erhält dann soviel wasser, bis das substrat nichts mehr aufnimmt. in den untersetzer ablaufenden reste werden nach einigen minuten entfernt, denn staunässe kann zu wurzelfäule und somit zum absterben der pflanze führen. vor der nächsten wassergabe darf die erde dann so gut wie austrocknen.

gedüngt werden kann von april bis september monatlich, mit orchideen- oder grünpflanzendünger in der halben konzentration.

eine hohe luftfeuchtigkeit ist von vorteil, man sollte die pflanze aber nicht besprühen, denn dies kann zu unschönen blattflecken führen.

während des winters ist der geweihfarn bei mir etwas kühler, so zwischen 15 und 20 grad platziert. dann giesse ich nur schlückchenweise und dünge nicht.

die sog. nischenblätter (2. bild v. l.) darf man nicht entfernen, auch wenn sie braun werden.

feigenkaktus (opuntia azurea)

die gattung opuntia beinhaltet knapp 200 arten, von denen einige auch kommerziell genutzt werden, denn ihre früchte, die sog. kaktusfeigen, sind essbar. ihr natürliches verbreitungsgebiet erstreckt sich von nord- bis nach südamerika. opuntia azurea stammt aus mexiko.

im handel ist eine grosse auswahl an frostharten arten und zuchtformen zu finden, die sich für die ganzjährige kultur im garten eignen. opuntien im steingarten -->

feigenkaktus opuntia azurea

feigenkaktus (opuntia azurea) pflege

der feigenkaktus (opuntia azurea) mag einen ganzjährig möglichst sonnigen und hellen standort, während des sommers gerne auch im garten oder auf dem balkon. dort kann er platziert werden, sobald die temperaturen beginnen, dauerhaft über fünf grad zu liegen und kein frost mehr zu erwarten ist. damit das regenwasser gut ablaufen kann, sollte der topf dann aber nicht in einem untersetzer stehen.

als substrat eignet sich handelsübliche kakteenerde. ich verwende eine mischung aus blumenerde, bimskies und sand im verhältnis 2:1:1. die in bau- und supermärkten vertriebenen kakteen sind oft in ein sehr fasriges/torfiges substrat gepflanzt. dies ist auf die dauer nicht geeignet und kann, wenn es erstmal ausgetrocknet war, kaum noch wasser speichern. solche pflanzen sollte man umtopfen.

vom frühjahr bis in den herbst kann der feigenkaktus durchdringend gegossen werden. er erhält dann soviel wasser, bis die erde nichts mehr aufnimmt. im untersetzer/übertopf verbleibende rest müssen nach einigen minuten entfernt werden, denn staunässe auf dauer wird nicht vertragen. vor der nächsten wassergabe lässt man das substrat dann austrocknen. wird bei zimmertemperatur überwintert, dann hält man ihn etwas trockener und giesst nur schlückchenweise.

gedüngt wird opuntia azurea bei mir von april bis september monatlich, mit kakteendünger in der halben konzentration. es kann aber auch grünpflanzendünger verwendet werden. neu gekaufte oder kürzlich umgetopfte pflanzen benötigen die ersten sechs bis acht wochen keinen dünger.

überwintert werden kann kühl, so zwischen 5 und 15 grad. dann wird, angepasst an die temperatur, entsprechend weniger gegossen.

vermehrung

opuntia azurea kann durch samen oder stecklinge vermehrt werden.

faden-agave (agave filifera)

den namen faden-agave verdankt die aus mexiko stammende agave filifera den kleinen "bändchen", die sich an ihren blätträndern kräuseln.

faden-agave (agave filifera) pflege

am besten gedeiht die faden-agave an einem sonnigen und hellen standort. übersommern kann man sie im garten oder auf dem balkon. damit das regenwasser gut ablaufen kann und keine staunässe entsteht, sollte sie dann aber nicht in einem untersetzer/übertopf platziert sein. wenn die temperaturen beginnen dauerhaft um die fünf grad zu liegen, gibt man sie zurück ins haus.

agave filifera hat sukkulente eigenschaften und kann wasser in ihren blättern speichern. das substrat sollte daher gut wasserdurchlässig sein und mineralische anteile (sand, kies) enthalten. es kann handelsübliche kakteenerde verwendet werden.

vom frühjahr bis in den herbst wird am besten durchdringend gegossen. die faden-agave erhält dann soviel wasser, bis die erde nichts mehr aufsaugt. in den untersetzer ablaufende reste müssen nach einigen minuten entfernt werden, denn staunässe wird nicht vertragen. vor der nächsten wassergabe darf das substrat dann austrocknen. während des winters hält man sie etwas trockener und verabreicht das wasser nur schlückchenweise.

gedüngt wird bei mir von april bis september monatlich, mit kakteendünger in der halben konzentration. es kann aber auch halbkonzentrierter grünpflanzendünger verwendet werden. neu gekaufte oder frisch umgetopfte pflanzen benötigen die ersten sechs bis acht wochen keine düngergabe.

die faden-agave kann kühl, so zwischen 5 und 15 grad überwintert werden. je kälter sie platziert ist, desto trockener hält man sie.

vermehrung

agave filifera lässt sich durch im fachhandel erhältliche samen vermehren.

pilosocereus pachycladus

die gattung pilosocereus beinhaltet ca. 50 arten, deren natürliches verbreitungsgebiet sich von mittel- bis nach südamerika erstreckt. pilosocereus pachycladus stammt aus dem nordöstlichen brasilien und hat eine unterart (ssp. pernambucoensis).

pilosocereus pachycladus

pilosocereus pachycladus pflege

pilosocereus pachycladus bevorzugt einen ganzjährig möglichst sonnigen und hellen standort, während des sommers gerne auch im garten oder auf dem balkon. hier sollte sein topf aber nicht in einem untersetzer/übertopf stehen, damit das regenwasser gut ablaufen kann und keine staunässe entsteht. wenn die temperaturen beginnen dauerhaft unter 10 grad zu liegen, nimmt man ihn wieder ins haus.

das substrat sollte gut wasserdurchlässig sein und mineralische anteile enthalten. es kann handelsübliche kakteenerde zum einsatz kommen. ich verwende eine mischung aus blumenerde, sand und aquarienkies in gleichen anteilen. die in bau- und supermärkten vertriebenen exemplare sind manchmal in sehr fasriges/torfiges substrat gepflanzt. dies eignet sich nicht für eine dauerhafte kultur.

von mai bis oktober kann pilosocereus pachycladus durchdringend gegossen werden. dies bedeutet, er erhält soviel wasser, bis das substrat nichts mehr aufnimmt. im untersetzer/übertopf verbleibende reste werden nach einigen minuten entfernt, denn staunässe kann zu wurzelfäule und somit zum absterben des kaktus führen. vor dem nächsten gießen darf die erde dann austrocknen. die restliche zeit hält man ihn trockener und giesst nur schlückchenweise.

gedüngt werden kann von mai bis oktober monatlich, mit kakteendünger in der halben konzentration. neu gekaufte oder kürzlich umgetopfte kakteen benötigen die ersten sechs bis acht wochen keine düngergabe.

pilosocereus pachycladus kann bei zimmertemperatur, oder kühl, so zwischen 10 und 15 grad überwintert werden. dann erhält er, angepasst an die temperatur, entsprechend weniger wasser.