zimmerpflanzen.ws

zimmerpflanzen pflege

die pflege von zimmerpflanzen ist keine hexerei. wichtig ist nur, die bedürfnisse der jeweiligen art zu kennen, sodass man auf sie eingehen kann. denn die "zimmerpflanze" gibt es nicht. so unterschiedlich wie das erscheinungsbild der pflanzen, sind auch ihre bedürfnisse hinsichtlich wasser, licht, temperatur, und, und ...

... fast so wie bei uns menschenkindern.

die neuen zimmerpflanzen

zimmerbambus (pogonatherum paniceum)

den namen zimmerbambus verdankt pogonatherum paniceum seiner ähnlichkeit mit den bambusgewächsen (bambusoideae). die gattung zählt jedoch zur familie der süssgräser (poaceae). das natürliche verbreitungsgebiet der auch als zwergbambus oder bambusgras bekannten pflanze erstreckt sich von süd- bis nach südostasien.

zimmerbambus pogonatherum paniceum

zimmerbambus (pogonatherum paniceum) pflege

der zimmerbambus (pogonatherum paniceum) bevorzugt einen ganzjährig möglichst sonnigen und hellen standort, gerne auch mit mittagssonne. während der ganz heissen tage sollte er dann aber nicht direkt hinter der fensterscheibe platziert sein, denn dort kann es leicht zu einem hitzestau kommen. übersommert werden kann im garten oder auf dem balkon. wenn die temperaturen beginnen, dauerhaft so um die zehn grad zu liegen, gibt man ihn zurück ins haus.

als substrat eignet sich handelsübliche blumenerde, dieser kann man auch etwas sand untermischen. bei neu erworbenen pflanzen empfiehlt es sich, das substrat zu kontrollieren. sieht es sehr fasrig und grob aus, kann es mit der zeit seine wasserspeichernden eigenschaften verlieren. dann ist es besser man topft um.

die erde hält man am besten gleichmäßig feucht. da der zimmerbambus in seiner natürlichen umgebung auch in gewässernähe wächst, wird etwas wasser im untersetzer vertragen. ballentrockenheit hingegen - auch nur kurzzeitig - mag er nicht, sie kann zum absterben der pflanze führen.

zur nährstoffversorung eignen sich langzeit- oder flüssigdünger, jeweils in der halben konzentration. ich verabreiche die flüssige variante von april bis september monatlich. neu gekaufte oder frisch umgetopfte pflanzen müssen die ersten sechs bis acht wochen nicht gedüngt werden.

bekommt der zimmerbambus gelbe blätter, dann können eine zu geringe luftfeuchtigkeit oder zu trockenes substrat die ursache dafür sein. um die luftfeuchte zu erhöhen, kann man einen z. b. eine mit wasser gefüllte schüssel in seiner nähe platzieren.

pogonatherum paniceum kann das ganze jahr über bei zimmertemperatur kultiviert werden. ich überwintere ihn so zwischen 14 und 17 grad. dann erhält er, angepasst an die temperatur, etwas weniger wasser. das substrat sollte aber auch jetzt immer gleichmäßig feucht sein.

vermehrung

der zimmerbambus kann durch das teilen des wurzelstocks vermehrt werden.

kapkörbchen (osteospermum)

das kapkörbchen ist auch als bornholmmargerite oder kapmargerite bekannt und stammt aus südafrika. es existieren ca. 70 arten und viele zuchtformen, die z. b. auf osteospermum ecklonis basieren. zu erhalten ist es mit weissen, gelben, rosa oder mehrfarbigen blüten. die gattung osteospermum zählt zur familie der korbblütler (asteraceae).

aufgrund der ähnlichen pflegeansprüche kann das kapkörbchen gut mit gazanien vergesellschaftet werden.

kapkörbchen pflege

das kapkörbchen bevorzugt einen hellen und sonnigen standort. ihm wird zwar eine geringe frosttoleranz (-5 °c) nachgesagt, winterhart ist es aber nicht. es sollte also erst auf den balkon oder in den garten kommen, wenn nicht mehr mit frost zu rechnen ist. neu gekaufte pflanzen sind zudem an die bedingungen im gewächshaus gewöhnt und noch nicht abgehärtet.

das ideale substrat sollte gut wasserdurchlässig sein und mineralische anteile (sand, kies) enthalten. es kann z. b. handelsübliche kakteenerde verwendet werden. diese lässt sich auch einfach selbst herstellen, aus drei teilen blumenerde und einem teil sand. es kann aber auch balkonpflanzenerde pur verwendet werden.

gegossen werden kann durchdringend. das kapkörbchen erhält dann soviel wasser, bis es unten aus dem balkonkasten rausläuft. vor der nächsten wassergabe lässt man das substrat dann gut an-, aber nicht völlig austrocknen. staunässe kann zu wurzelfäule führen, aus diesem grund sollte das wasser ablaufen können. da die pflanzen an den ganz heissen sommertagen natürlich mehr flüssigkeit verbrauchen, als an kühleren, sollte man das ganze täglich kontrollieren.

zum düngen eignet sich flüssig- (für blüh- oder grünpflanzen) oder langzeitdünger (stäbchen), jeweils in der halben konzentration. die flüssige variante kann monatlich verabreicht werden. frisch gepflanzte kapkörbchen benötigen die ersten sechs bis acht wochen keine düngergabe.

um die blütezeit zu verlängern, sollte verblühtes regelmäßig entfernt werden. legen die pflanzen während der ganz heissen tage eine blühpause ein, dann darf man sich davon nicht irritieren lassen, sobald es etwas kühler wird, bilden sie wieder blüten aus.

kapkörbchen überwintern

überwintert werden kann das kapkörbchen (osteospermum) kühl, bei temperaturen so zwischen fünf und zehn grad. es sollte dann hell platziert sein. man hält es jetzt, angepasst an die temperatur, entsprechend trockener und düngt nicht. völlig austrocknen darf es aber nicht. verliert es während dieser zeit etwas die form, kann man es im nächsten frühjahr zurückschneiden.

kapkoerbchen osteospermum blüte
kapkoerbchen osteospermum blütekapkoerbchen osteospermum blütekapkoerbchen osteospermum blütekapkoerbchen osteospermum blütekapkoerbchen osteospermum blütekapkoerbchen osteospermum blüte

vermehrung

kapkörbchen lassen sich aus im fachhandel erhältlichen samen auch selbst anziehen.

zwergpfeffer (peperomia verticillata)

peperomia verticillata ist eine u. a. in kolumbien heimische art. ihre blätter, meist zwischen drei und fünf, erscheinen gegenständig. ihre triebe können eine höhe von über 20 zentimetern erreichen und sterben nach der blüte ab. parallel dazu bilden sich aber neue.

peperomia verticillata belly button

peperomia verticillata "belly button"

peperomia verticillata pflege

peperomia verticillata bevorzugt einen sonnigen und hellen standort. ist sie zu dunkel platziert, kann das zu vergeiltem wuchs, also kleine blätter an langen und dünnen stängeln führen.

das substrat sollte gut durchlässig sein und mineralische anteile (sand, kies) enthalten. ich verwende eine mischung aus blumenerde, sand und bimskies im verhältnis 1:1:1. sie kann aber auch in handelsüblicher kakteenerde kultiviert werden.

vom frühjahr bis in den herbst wird peperomia verticillata bei mir durchdringend gegossen. sie erhält dann soviel wasser, bis sich das substrat damit vollgesogen hat. in den untersetzer ablaufende reste werden nach einigen minuten entfernt, denn staunässe kann zu wurzelfäule führen. vor der nächsten wassergabe darf die erde dann austrocknen.

im herbst und winter wässere ich nur schlückchenweise. je kälter sie dann platziert ist, desto trockener hält man sie.

gedüngt wird bei mir mit halbkonzentriertem kakteendünger, diesen verabreiche ich nur von april bis einschliesslich september und zwar monatlich. es kann aber auch grünpflanzendünger in der halben konzentration zum einsatz kommen.

winterliche +/- 10 grad verträgt peperomia verticillata problemlos.

vermehrung

peperomia verticillata kann durch stecklinge vermehrt werden.

anacampseros telephiastrum

die gattung anacampseros beinhaltet ca. 14 arten und zählt zur familie der portulakgewächse (portulacaceae). ein deutscher name scheint nicht zu existieren, sie werden aber manchmal als liebesröschen bezeichnet. anacampseros telephiastrum ist eine aus südafrika stammende, rosa blühende art. besonders apart wirken die feinen, zwischen den blättern erscheinenden "härchen".

anacampseros telephiastrum

anacampseros telephiastrum pflege

anacampseros telephiastrum gedeiht am besten an einem ganzjährig möglichst hellen und sonnigen standort. wird im garten übersommert, dann sollte ihr topf nicht in einem untersetzer/übertopf platziert sein, damit das regenwasser gut ablaufen kann. sobald die temperaturen beginnen, dauerhaft unter zehn grad zu liegen, gibt man sie zurück ins haus.

das substrat sollte in der mehrheit aus mineralischen anteilen bestehen. ich verwende eine mischung aus bimskies, sand und blumenerde im verhältnis 2:1:1. anstatt bimskies kann auch tongranulat ("seramis") zum einsatz kommen.

von april bis september kann durchdringend gegossen werden. anacampseros telephiastrum erhält dann soviel wasser, bis die erde nichts mehr aufnimmt. in den untersetzer/übertopf ablaufende reste werden nach einigen minuten entfernt. staunässe kann zu wurzelfäule und zum absterben der pflanze führen. vor der nächsten wassergabe darf das substrat dann austrocknen.

das gießen im herbst und winter ist abhängig von der temperatur. je kälter anacampseros telephiastrum dann platziert ist, desto trockener hält man sie. ich überwintere so zwischen 15 und 18 grad, sie erhält dann einmal die woche ein kleines schlückchen wasser.

gedüngt wird bei mir mit halbkonzentriertem kakteendünger, monatlich und nur von april bis september.

vermehrung

anacampseros telephiastrum kann man durch im fachhandel erhältliche samen oder stecklinge vermehren.

wüstenkohl (kalanchoë thyrsiflora)

kalanchoë thyrsiflora stammt aus dem südlichen afrika und wird umgangssprachlich manchmal als wüstenkohl bezeichnet. die fähigkeit tochterpflanzen an ihren blättern auszubilden, wie dies die ebenfalls zur gattung gehörenden brutblätter tun, besitzt sie nicht.

kalanchoe thyrsiflora

wüstenkohl (kalanchoë thyrsiflora) pflege

kalanchoë thyrsiflora mag einen ganzjährig hellen und sonnigen standort, sie verträgt nach eingewöhnung auch die direkte mittagssonne. übersommert werden kann im garten oder auf dem balkon. dann sollte der topf aber nicht in einem untersetzer platziert werden, damit sich das regenwasser nicht anstaut. um blattverbrennungen zu vermeiden, sollte man sie an die direkte sonne erst langsam gewöhnen, denn wenn sie nicht durch ein fenster gefiltert wird, ist sie um einiges intensiver.

das substrat sollte gut durchlässig sein und mineralische anteile enthalten. es kann handelsübliche kakteenerde verwendet werden. dieser kann man noch etwas feinen bis mittelgroben kies beimischen.

vom frühjahr bis in den herbst kann kalanchoë thyrsiflora durchdringend gegossen werden. sie erhält dann soviel wasser, bis das substrat nichts mehr aufnimmt. die in den übertopf/untersetzer ablaufenden reste entfernt man nach einigen minuten, denn staunässe kann zu wurzelfäule führen. bevor man das nächste mal giesst, lässt man die erde austrocknen.

zum düngen eignet sich halbkonzentrierter kakteen- oder grünpflanzendünger. ich dünge nur von april bis september, einmal im monat. neu gekaufte oder frisch umgetopfte pflanzen müssen die ersten sechs bis acht wochen nicht gedüngt werden.

überwintert werden kann kalanchoë thyrsiflora kühl, so zwischen fünf und zehn grad. dann hält man sie, angepasst an die temperatur, so gut wie trocken und giesst nur schlückchenweise. je kälter sie platziert ist, desto weniger wasser benötigt sie. ihr wachstum stellt sie dann ein.

wird bei zimmertemperatur überwintert, dann hält man sie etwas trockener und wässert ebenfalls nur schlückchenweise. ein zu warmer winterstandort kann allerdings zu vergeiltem wuchs führen. sie reckt sich dann nach dem licht und bildet lange dünne stängel, die umknicken können.

vermehrung

kalanchoë thyrsiflora lässt sich durch stecklinge oder im fachhandel erhältliche samen vermehren.

kakteen-/sukkulentenerde selbst herstellen

pflanzen aus ariden (niederschlagsarmen) gebieten stellen andere ansprüche an das substrat, als z. b. regenwaldbewohner. im handel sind deshalb auch fertige mischungen für diese sukkulenten zu erhalten. sie enthalten in der regel aber einen sehr hohen humusanteil und eher weniger mineralische substanzen, wie z. b. sand oder kies.

kakteenerde
handelsübliche kakteenerde

bedingt durch den hohen humusanteil speichern sie dann auch relativ viel und lange wasser. dies kann für pflanzen, die aufgrund ihrer natürlichen umgebung an extrem lange trockenzeiten gewöhnt sind, zum problem werden. aus diesem grund sollte man die bedürfnisse seiner pfleglinge kennen.

es gibt aber auch viele arten, die mit diesen produkten sehr gut zurechtkommen. wenn dem so ist, habe ich das in der entsprechenden pflegeanleitung vermerkt.

die fertigmischungen eignen sich aber hervorragend als grundlage für eigene mixturen. mit einigen wenigen zusätzen kann man sie sukkulentengerecht aufpeppen und wasserdurchlässig machen.

tongranulat

dank seiner porösen oberfläche vermag tongranulat wasser zu speichern. die im volksmund auch unter der markenbezeichnung "seramis" bekannten steinchen sind in jedem baumarkt zu erhalten. das mischungsverhältnis richtet sich nach den ansprüchen der pflanzen. ich verwende tongranulat übrigens auch in meinen mixturen für erdorchideen, wie z. b. dem frauenschuh.

kies

kies ist in verschiedenen körnungen zu erhalten, entweder im zoofachhandel (aquarium) oder im baumarkt. der etwas gröbere eignet sich sehr gut als drainage für den topfboden. für die kakteen-/sukkulentenerde kann man eine feine bis mittelgrobe körnung verwenden.

bimskies

bimskies ist ein natürliches gestein, welches dank seiner porösen oberfläche wasser speichern kann. im klassischen handel ist bimskies meist nicht zu erhalten, man kann ihn über den kakteen-/sukkulentenfachhandel beziehen. auch hier gibt es verschiedenen körnungen.

die extrem "wasserscheuen" sukkulenten, wie z. b. lebende steine (lithops, conophytum, frithia) kultiviert man am besten in reinem bimskies.

kanonierblume (pilea cadierei)

die gattung pilea zählt zur familie der brennnesselgewächse (urticaceae). den namen kanonierblume tragen einige der arten, weil sie ihre pollen und manchmal auch samen von sich wegschleudern. bei pilea cadierei handelt es sich um eine aus asien (china, vietnam) stammende art.

kanonierblume pilea cadierei

kanonierblume (pilea cadierei) pflege

die kanonierblume (pilea cadierei) bevorzugt einen hellen standort, ohne direkte mittagssonne. etwas morgen-, abend- und auch wintersonne werden jedoch vertragen.

zur kultur eignet sich handelsübliche blumenerde. diese hält man gleichmäßig feucht, aber nicht tropfnass. staunässe kann zu wurzelfäule führen. das oberflächliche antrocknen wird vertragen, völlig austrocknen sollte das substrat aber nicht.

gedüngt werden kann entweder mit langzeit- (stäbchen) oder flüssigdünger, jeweils in der halben konzentration. die flüssige variante kann von april bis september monatlich und je nach temperatur im herbst/winter alle sechs bis acht wochen verabreicht werden. neu gekaufte oder frisch umgetopfte pflanzen benötigen die ersten sechs bis acht wochen keine düngergabe.

die kanonierblume kann das ganze jahr über bei zimmertemperatur platziert werden und mag es während des winters nicht kälter als zehn grad.

eine hohe luftfeuchtigkeit ist von vorteil. verliert die pflanze im laufe der zeit ihren kompakten wuchs, dann kann man sie zurückschneiden.

vermehrung

kanonierblumen lassen sich durch stecklinge vermehren.

zwergpfeffer (peperomia pereskiifolia)

peperomia pereskiifolia wächst am anfang aufrecht und später hängend. ihr natürliches verbreitungsgebiet erstreckt sich von mittel- bis nach südamerika (z. b. brasilien, mexiko, venezuela). wie auch die anderen vertreter der gattung, wird sie im deutschen als zwergpfeffer bezeichnet.

peperomia pereskiifolia

die pflege von peperomia pereskiifolia

peperomia pereskiifolia gedeiht am besten an einem hellen standort, ohne direkte mittagsbesonnung. etwas morgen-, abend- oder wintersonne werden vertragen. sie kommt aber auch mit einem halbschattigen plätzchen zurecht.

gepflanzt werden kann in einheitserde. diese hält man gleichmäßig feucht, aber nicht nass. das oberflächliche antrocknen wird vertragen, völlig austrocknen sollte sie aber nicht.

zum düngen eignet sich entweder langzeit- (stäbchen) oder flüssigdünger, jeweils halbkonzentriert. die flüssige variante kann von april bis september monatlich und sonst alle sechs bis acht wochen verabreicht werden. neu gekaufte oder frisch umgetopfte pflanzen benötigen die ersten sechs bis acht wochen keine düngergabe.

peperomia pereskiifolia kann das ganze jahr über bei zimmertemperatur kultiviert werden und sollte während des winters nicht für längere zeit unter 14 grad platziert sein. eine hohe luftfeuchtigkeit ist von vorteil. durch das regelmäßige besprühen wird die luftfeuchtigkeit zwar nur kurzfristig erhöht, dies befreit aber die blätter von staub.

vermehrung

peperomia pereskiifolia lässt sich durch stecklinge vermehren.

crassula orbicularis

auch wenn es auf den ersten blick nicht so aussieht, bei crassula orbicularis handelt es sich um eine verwandte des populären geldbaums (c. ovata). die rosettenförmig wachsende sukkulente stammt ebenfalls aus südafrika.

crassula orbicularis pflege

crassula orbicularis gedeiht sehr gut an einem hellen standort, ohne direkte sommermittagssonne. etwas morgen-, abend-, wintersonne sowie ein halbschattiges plätzchen werden ebenfalls vertragen. übersommert werden kann im garten oder auf dem balkon. dann sollte der topf aber nicht in einem untersetzer/übertopf platziert sein, damit das regenwasser gut ablaufen kann. wenn die temperaturen beginnen, dauerhaft unter fünf grad abzufallen, gibt man sie wieder ins haus.

das substrat sollte gut durchlässig sein, es kann z. b. handelsübliche kakteenerde verwendet werden. zur not tut es aber auch einheitserde.

vom frühjahr bis in den herbst kann man durchdringend gießen. crassula orbicularis erhält dann soviel wasser, bis die erde nichts mehr aufnimmt. in den untersetzer/übertopf ablaufende reste werden nach einigen minuten entfernt, denn staunässe kann zu wurzelfäule führen. bis zur nächsten wassergabe darf das substrat dann austrocknen. das flüssigkeit benötigt wird, kann man an den blättern erkennen, diese werden bei längerer ballentrockenheit nämlich etwas heller.

zum düngen eignet sich grünpflanzen- oder kakteendünger, jeweils in der halben konzentration. ich dünge nur von april bis september und dann einmal im monat.

überwintern kann man crassula orbicularis kühl, so zwischen 5 und 15 grad. dann hält man sie, angepasst an die temperatur, entsprechend trockener, giesst nur schlückchenweise und düngt nicht. wird bei zimmertempartur überwintert, dann sollte sie so hell wie möglich platziert sein. ein kühler winterstandort kann sich positiv auf die blütenbildung im frühjahr auswirken.

vermehrung

crassula orbicularis kann durch das abtrennen von tochterrosetten vermehrt werden.

efeu (hedera helix)

das bei uns heimische efeu (hedera helix) ist überwiegend als gartenpflanze bekannt, wird aber auch im topf angeboten. es existieren sehr viele sorten, mit unterschiedlichen blattformen und -zeichnungen. so ist es u. a. mit weiss-grün oder gelb-grün gemusterten blättern zu erhalten. es zählt zu den giftpflanzen.

efeu (hedera helix) pflege

das efeu (hedera helix) eignet sich sehr gut für helle bis halbschattige standort. die gezeichneten sorten sollten allerdings nicht zu dunkel platziert sein, denn sonnst können sie ihre farbe verlieren und rein grüne blätter ausbilden. es kann auch ganzjährig auf dem balkon oder im garten kultiviert werden.

als substrat kann handelsübliche blumenerde zum einsatz kommen. diese hält man feucht, aber nicht nass und lässt sie zwischen den wassergaben antrocknen. nasse füsse (staunässe) werden nicht vertragen. mit kurzzeitiger ballentrockenheit kommt das efeu zurecht.

zur nährstoffversorgung darf langzeit- (stäbchen) oder flüssigdünger verwendet werden, jeweils in der halben konzentration. die flüssige form kann von april bis september monatlich verabreicht werden. neu gekaufte oder kürzlich umgetopfte pflanzen benötigen die ersten sechs bis acht wochen keine düngergabe.

das efeu kann das ganze jahr über bei zimmertemperatur kultiviert werden. es kommt aber auch mit einm kühlen standort (+/-5 grad) bestens zurecht. je kälter es platziert ist, desto weniger wasser wird benötigt.

efeu hedera habitus
efeu hedera habitusefeu hedera blattmusterung

vermehrung

hedera helix lässt sich problemlos durch stecklinge vermehren. diese kann man entweder direkt in die erde pflanzen, oder im wasserglas vorziehen.