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zimmerpflanzen pflege

die pflege von zimmerpflanzen ist keine hexerei. wichtig ist nur, die bedürfnisse der jeweiligen art zu kennen, sodass man auf sie eingehen kann. denn die "zimmerpflanze" gibt es nicht. so unterschiedlich wie das erscheinungsbild der pflanzen, sind auch ihre bedürfnisse hinsichtlich wasser, licht, temperatur, und, und ...

... fast so wie bei uns menschenkindern.

die neuen zimmerpflanzen

orchidee (cambria)

wie auch bei der colmanara wildcat handelt es sich bei der cambria um eine mehrgattuns-hybridzüchtung ohne natürliches vorkommen. entstanden ist sie aus den gattungen gattungen cochlioda, odontoglossum und miltonia. es werden jedoch auch andere hybriden unter dem namen cambria gehandelt.

cambria orchidee pflege

der standort der cambria-orchidee sollte hell bis maximal halbschattig und ohne die pralle mittagssonne sein. im sommer gerne an einem vor sonne geschützten plätzchen im garten. zimmertemperatur ganzjährig stellt für die cambria kein problem dar, während des winters dürfen es auch zwischen 15 und 18 grad sein.

als epiphytisch wachsende orchidee lieben es die wurzeln der cambria luftig, sie muss also in orchideen-substrat kultiviert werden und nicht in blumenerde. gegossen wird am besten durchdringend, d. h. die pflanze erhält eine tüchtige portion wasser, was abläuft wird sofort entfernt, damit die wurzeln nicht im nassen stehen. vor einer erneuten wassergabe darf das orchideen-substrat dann so gut wie austrocknen. bei normalen raumtemperaturen kommt man mit einer wöchentlichen wassergabe gut zurecht. während der ganz heissen tage im sommer können jedoch auch mal zwei notwendig sein. steht die cambria während des winters kühler, muss entsprechend weniger gegossen werden. zusätzlich wird sie bei mir noch morgens und abends besprüht.

während der sommermonate kann eine monatliche düngergabe erfolgen, mit orchideendünger in der halben konzentration.

umgetopft werden sollte die cambria ca. alle zwei bis drei jahre, je nach zustand des orchideen-substrats. das beginnt sich nämlich im laufe der zeit zu zersetzen, bzw. es sammeln sich mineralsalze darin an. diese können die wurzeln schädigen. beim umtopfen müssen diese vorsichtig vom alten substrat befreit werden. abgestorbenes wurzelwerk kann entfernt werden.

fensterblatt (monstera deliciosa)

das fensterblatt (monstera deliciosa) ist ein zimmerpflanzen-klassiker, der richtig gepflegt auch in der wohnstube zu einer beachtliche grösse heranwachsen kann. einzelne blätter können einen durchmesser von bis zu 50 zentimetern erreichen. es existiert auch eine kulturform mit panaschierten (gemusterten) blättern.

als kletterpflanze benötigt das fensterblatt eine rankehilfe, wird es zu gross, kann es problemlos zurückgeschnitten werden.

die pflege des fensterblatt (monstera deliciosa)

abgesehen vom benötigten platz, stellt das umgangssprachlich auch als monstera bezeichnete fensterblatt keine besonderen ansprüche. der standort darf hell oder halbschattig sein, auch hier gilt: die panaschierte form benötigt mehr licht um die blattzeichnung auszubilden. übersommern kann es an einem halbschattigen standort im garten.

mit zimmertemperatur kommt das fensterblatt ganzjährig gut zurecht, diese kann während des winters auch zwischen 16 und 20 grad liegen. kühlere temperaturen werden nur kurzzeitig vertragen. die erde sollte gleichmäßig feucht sein, aber weder im wasser stehen, noch für längere zeit komplett austrocknen.

gedüngt werden kann während des sommers ca. alle zwei bis drei wochen und im winter ca. alle fünf wochen, mit der halben düngerkonzetration. es kann auch langzeitdünger (düngerstäbchen) zum einsatz kommen. wird das fensterblatt kühler überwintert, muss keine düngergabe erfolgen. steht es während dieser jahreszeit in heizungsnähe, empfiehlt sich das aufstellen von verdunstungsbehältern, bzw. das besprühen.

umgetopft wird das fensterblatt, wenn die wurzeln den topfballen gut durchdrungen haben. hierfür eignet sich das frühjahr. je nach grösse der pflanze kann sich dies etwas schwierig gestalten, zumal man darauf achten sollte, die luftwurzeln nicht zu verletzen.

man sollte die blätter von monstera deliciosa regelmäßig vom staub befreien.

fensterblatt (monstera deliciosa)

vermehrung

die vermehrung des fensterblatt kann über stecklinge erfolgen, die z. b. bei einem rückschnitt anfallen. vorgehen kann man, wie bei philodendron erubescens beschrieben.

saumfarn (pteris cretica)

der saumfarn (pteris cretica) ist in vielen unterschiedlichen blattzeichnungen und -formen zu erhalten. einige davon haben verzweigte blattspitzen, andere gefiederte blätter. die kleinbleibenden formen eignen sich hervorragend zur bepflanzung eines flaschengartens. er wird auch noch unter dem namen flügelfarn geführt.

pflege

der standort kann hell bis halbschattig sein, ohne direkte mittagssonne. die gezeichneten (panaschierten) formen mögen etwas mehr licht als die rein grünen. der saumfarn benötigt keine ruheperiode und kann das ganze jahr über bei zimmertemperatur kultiviert werden. diese sollte während des winters nicht für längere zeit unter 15 grad liegen.

der erde muss gleichmäßig feucht gehalten werden und darf weder komplett austrocknen, noch unter wasser stehen. während des sommers kann eine zwei- bis dreiwöchige, im winter eine ca. sechswöchige düngung mit der halben konzentration erfolgen. der saumfarn liebt eine hohe luftfeuchtigkeit, daher sollten entweder verdunstungsbhälter bereitstehen, oder es wird regelmäßig gesprüht.

saumfarn (pteris cretica)

vermehrung

die vermehrung des saumfarn (pteris cretica) kann durch teilen beim umtopfen erfolgen.

pellefarn (pellaea rotundifolia)

mit seinen hängenden, ca. 20 bis 30 zentimeter langen wedeln, eignet sich der pellefarn (pellaea rotundifolia) hervorragend zum einsatz in einer blumenampel. er zählt zu den robusteren zimmerpflanzen und ist daher auch für anfänger geeignet. weitere namen: klippenfarn, knopffarn.

pflege

der standort des pellefarn darf hell bis halbschattig sein, die pralle mittagssonne mag er jedoch nicht. während der sommermonate kann man ihn auch an einem geeigneten standort im garten oder auf dem balkon platzieren. zimmertemperatur wird ganzjährig gut vertragen, die trockene luft zentralgeheizter räume scheint ihm nicht zu schaden. es ist jedoch auch eine überwinterüng bei kühleren temperaturen, so um die 15 grad möglich.

die erde sollte gleichmäßig leicht feucht, aber nicht nass sein. staunässe sowie das völlige austrocknen mag der pellefarn nicht. steht er während der wintermonate etwas kühler, muss weniger gegossen werden. die erde darf aber auch jetzt nicht komplett austrocknen.

während des sommers empfiehlt sich eine ca. zweiwöchige düngergabe, bzw. der einsatz von langzeitdünger (z. b. düngerstäbchen), in der halben konzentration. wird der pellefarn bei zimmertemperatur überwintert, kann alle vier wochen gedüngt werden. bei kühlerer überwinterung darf die düngung entfallen.

pellefarn (pellaea rotundifolia)

vermehrung

die vermehrung von pellaea rotundifolia kann durch teilung, am besten beim umtopfen im frühjahr erfolgen.

orchidee (phalaenopsis hybrid)

die hybridzüchtungen aus der gattung phalaenopsis zählen zu den beliebtesten orchideen. sie benötigen keine ruhephase und sind daher auch für anfänger geeignet. zu erhalten sind sie in unendlich vielen blütenfarben, mit etwas glück blühen sie das ganze jahr über.

phalaenopsis pflege

die phalaenopsis-orchidee benötigt viel licht, verträgt aber keine pralle mittagssonne. der ideale standort ist an einem südfenster, durch gardinen geschützt. halbschatten wird toleriert, meine hell platzierten gedeihen jedoch besser. morgen- und abendsonne werden vertragen.

die phalaenopsis braucht keine ruhephase und kann im geheizten wohnzimmer überwintert werden. die temperaturen sollten nicht für längere zeit unter 15 grad abfallen.

als typischer epiphyt (aufsitzerpflanze) lieben es die wurzeln der phalenopsis luftig. sie muss daher in orchideensubstrat kultiviert werden, handelsübliche blumenerde ist nicht geeignet. gesunde, über den topf hängende luftwurzeln sollten nicht beschnitten werden.

gegossen wird angepasst an die temperatur. ist diese z. b. im sommer sehr hoch, benötigt die orchidee entsprechend mehr wasser. ich wässere immer dann, wenn das orchideensubstrat trocken ist. im untersetzer verbleibendes wasser sollte nach spätestens 30 minuten entfernt werden. staunässe kann den tod der pflanze bedeuten. besonders wenn ein übertopf verwendet wird sollte man dies kontrollieren. zu sehr heissen zeiten wird bei mir zweimal die woche gewässert, bei normalen temperaturen und während des winters einmal. zusätzlich wird morgens und abends gesprüht.

ich dünge nur, wenn die phalaenopsis am blühen, bzw. am ausbilden von blüten ist, monatlich mit der halben orchideendünger-konzentration.

orchidee (colmanara wildcat)

colmanara wildcat ist keine natürlich vorkommende orchidee, es handelt sich hierbei um eine dreigattungs-hybridzüchtung aus miltonia, odontoglossum und oncidium. erhalten kann man sie in vielen blütenfarben, wie z. b. rot oder rot-gelb-weiss gesprenkelt.

richtig gepflegt ist sie eine sehr blühwillige zimmerpflanze. ist sie abgeblüht, entsteht ein neuer trieb. dieser bildet nach ca. einem jahr einen neuen blütenstand aus. kurz davor erscheint die pseudobulbe (verdickung am unteren ende der blattstiele). verblühtes kann entfernt werden, wenn der blütenstängel vertrocknet ist.

colmanara wildcat pflege

der ideale standort der colmanara wildcat ist hell bis halbschattig, aber ohne die pralle mittagssonne. morgen- und abendsonne werden vertragen. übersommern kann sie halbschattig im garten oder auf dem balkon. mit zimmertemperatur kommt diese orchidee gut zurecht, bei mir steht sie während der wintermonate zwischen 15 und 18 grad. ein etwas kühlerer winterstandort fördert die blütenbildung, aber oft blühen diese hybriden auch wenn sie bei zimmertemperatur überwintert werden.

das gießen muss in abhängigkeit zur temperatur erfolgen. das orchideensubstrat (normale blumenerde eignet sich nicht) sollte vor einer erneuten wassergabe beinahe abgetrocknet sein. staunässe wird nicht vertragen und kann zu wurzelfäule führen. ich verfahre so: gegossen wird bei normalen temperaturen (+/- 20°) einmal die woche, während der ganz heissen monate (+ 25°) auch zweimal wöchentlich. im winter (15-18°) ist die wassergabe auf einen zwei-wochen-rhythmus reduziert. zusätzlich wird colmanara wildcat morgens besprüht (ganzjährig).

gedüngt wird sie bei mir von april bis september monatlich, mit orchideen-dünger in der halben konzentration.

die colmanara wildcat wird manchmal auch unter dem handelsnamen cambria vertrieben.

v. l. n. r.: blüte. junger trieb, ca. neun monate alt, die pseudobulbe ist hier noch nicht entwickelt.

vermehrung

colmanata wildcat lässt sich durch teilung vermehren.

begonie (begonia albopicta)

die gattung begonia umfasst ca. 1500 arten, als zimmerpflanze werden meist die elatior begonie und die blattgebonie kultiviert. knollenbegonien sind äusserst beliebte balkon- und kübelpflanzen.

begonia albopicta kann eine höhe von über einem meter erreichen, sie lässt sich z. b. als hochstamm oder auch in der blumenampel kultivieren. zu erhalten ist sie mit rosa und weissen blüten.

pflege

was den standort betrifft, so scheint begonia albopicta keine besonderen ansprüche zu stellen, solange sie nur vor der direkten sonne geschützt ist. hell bis schattig wird gut vertragen, bei mir hängt sie am schattigen nordfenster in der küche. mit winterlichen 12 bis 15 grad und sommerlichen 18 bis 30 grad kommt sie hier sehr gut zurecht.

gegossen wir mässig, aber regelmäßig, die erde sollte gleichmäßig feucht, aber nicht tropfnass gehalten werden. ein kurzzeitiges antrocknen scheint dieser begonien-art nicht zu schaden. gedüngt wird sie während des sommers ca. alle zwei bis vier wochen, mit blühpflanzendünger in der halben konzentration. während des winters wird mein exemplar nicht gedüngt. steht sie zu dieser zeit wärmer, dann kann eine sechswöchige düngung erfolgen.

begonia albopicta freut sich, wenn man sie ab und an besprüht, die blüten sollte man hierbei jedoch aussparen.

vermehrung

die vermehrung von begonia albopicta kann durch stecklinge erfolgen. diese kommen entweder direkt ins pflanzsubstrat oder werden im wasserglas vorgezogen.

geldbaum (crassula ovata)

der geldbaum (crassula ovata), auch pfennigbaum genannt, ist ein zimmerpflanzen-klassiker. er kann im fortgeschrittenen alter eine beachtliche grösse erreichen, was das umtopfen dann etwas schwierig macht, da seine äste sehr leicht brechen. beheimatet ist er in afrika und u. a. mit dem sicheldickblatt (crassula falcata) verwandt.

ältere exemplare können blüten ausbilden, diese sind klein und weiss bis hellrosa. es sind auch zuchtfomen mit weiss- oder gelb-grün gemusterten blättern zu erhalten.

geldbaum

geldbaum (crassula ovata) pflege

  1. standort: sonnig
  2. gießen: durchdringend im sommer, eher trocken im winter
  3. dünger: monatlich von april bis mai halb konzentrierter grünpflanzen-/kakteendünger
  4. temperatur: zimmertemperatur ganzjährig, 5-10 grad im winter
  5. substrat: kakteenerde, mineralisch
  6. vermehrung: blatt-/triebstecklinge, samen

der geldbaum mag einen ganzjährig möglichst sonnigen und hellen standort. übersommern kann er im garten oder auf dem balkon. dann muss man ihn aber erst langsam an die direkte sonne gewöhnen, denn sonst können blattverbrennungen entstehen. damit das regenwasser gut ablaufen kann und sich nicht anstaut, darf er nicht in einem untersetzer/übertopf platziert sein. wenn die temperaturen beginnen, sich dauerhaft so um die fünf grad zu bewegen, gibt man ihn zurück ins haus.

das substrat sollte gut wasserdurchlässig sein, es eignet sich handelsübliche kakteenerde. die kann man mit etwas tongranulat auflockern. der geldbaum wächst zwar auch in normaler blumenerde, hier muss man jedoch etwas vorsichtiger sein beim gießen, da sie mehr und länger wasser speichert.

vom frühjahr bis in den herbst kann durchdringend gegossen werden. crassula ovata erhält dann soviel wasser, bis die erde nichts mehr aufnimmt. was im untersetzer verbleibt wird nach einigen minuten entfernt, denn staunässe kann zu wurzelfäule und somit zum absterben der pflanze führen. vor der nächsten wassergabe darf die erde dann völlig austrocknen.

zum düngen eignen sich kakteen-/grünpflanzendünger oder stäbchen, jeweils in der halben konzentration. ich dünge nur von april bis einschliesslich september. neu gekaufte oder kürzlich umgetopfte pflanzen benötigen die ersten acht wochen keine düngergabe.

der geldbaum kann kühl überwintert werden, so zwischen 5 und 10 grad. je kälter er platziert ist, desto trockener hält man ihn. das wasser wird jetzt nur schlückchenweise verabreicht, gedüngt werden muss nicht. bei diesen temperaturen stellt er sein wachstum ein. ein kühler winterstandort kann sich positiv auf die blütenbildung auswirken.

wird bei zimmertemperatur überwintert, dann sollte man den geldbaum so hell wie möglich platzieren. aufgrund der kürzeren tage steht weniger licht zur verfügung. dies kann zu vergeiltem wuchs führen, also lange dünne ästchen, die später umknicken können. man hält ihn etwas trockener, düngt nicht und gießt nur schlückchenweise.


geldbaum steckling

vermehrung

der geldbaum lässt sich sehr einfach durch trieb- und blattstecklinge vermehren. diese lässt man für ein bis zwei tage antrocknen und gibt sie dann direkt in die erde. das anzuchtsubstrat muss nun gleichmässig feucht, aber nicht nass gehalten werden.

crassula ovata variegata
crassula ovata “variegata”

der geldbaum verliert blätter

wenn der geldbaum blätter verliert, dann kann das verschiedene ursachen haben, wie z. b. dauerhaft zu feuchtes substrat oder befall mit schädlingen. manchmal werden die dem licht abgewandten blätter abgeworfen. oft passiert das während des winters. abhilfe schafft dann ein standortwechsel oder kunstlicht, wie z. b. eine energiesparbirne.

der geldbaum wird weich

die häufigste ursache für das weichwerden der triebe ist zu feuchtes substrat. vor allem wenn kühl überwintert wird, können bei zu gut gemeintem gießen die wurzeln sehr schnell beginnen zu faulen. sind alle pflanzenteile weich, dann gibt es keine rettung mehr. ansonsten kann es hilfreich sein, wenn man crassula ovata umtopft und die fauligen wurzeln sowie die weichen teile entfernt.

schädlinge

wenn der gelbaum beginnt, eine klebrige flüssigkeit abzusondern, dann liegt zumeist ein befall mit schädlingen vor. sehr beliebt ist er bei schild- und schmierläusen (wöllläuse). die befallen besonders gerne geschwächte und sich “nicht wohlfühlende” pflanzen und können ein hinweis sein, dass es etwas in sachen pflege zu optimieren gilt.

die bekämpfung kann sich vor allem bei grösseren exemplaren sehr langwierig gestalten. mit einem kontaktgift bekommt man die viecher nicht weg, denn sie sind durch einen panzer geschützt.

im fachhandel sind pflanzenstäbchen zu erhalten. diese werden in die erde gesteckt, die pflanze nimmt den wirkstoff mit dem gießwasser auf. diese stäbchen sind in der regel mit dünger kombiniert, das sollte man während der behandlung und einige zeit danach dann einstellen.

sind die läuse abgestorben, kann man sie mit einem wattestächen oder tuch entfernen.

geldbaum schildlaeuse
schildläuse

geldbaum schmierlaus
schmierlaus/wolllaus

wachsblume (hoya carnosa)

den namen wachsblume verdanken die vertreter der gattung hoya ihren blüten. diese wirken nämlich auf den ersten blick, als wären sie aus wachs. die gattung umfasst ca. 200 arten, wobei hoya bella und hoya carnosa am häufigsten als zimmerpflanze kultiviert werden. es existieren viele zuchtformen, so ist h. carnosa z. b. auch mit gesprenkelten oder panaschierten blättern zu erhalten. sie zählt zu den epiphyten (aufsitzerpflanzen) und besitzt sukkulente (wasserspeichernde) eigenschaften. weiterer name: porzellanblume.

hoya carnosa wachsblume

wachsblume (hoya carnosa) pflege

  1. standort: sonnig bis halbschattig
  2. gießen: mäßig feucht
  3. dünger: halbkonzentriert, grünpflanzendünger monatlich, stäbchen
  4. substrat: blumenerde, kakteenerde, orchideensubstrat
  5. überwintern: zimmertemperatur, kühl (10-15 grad)
  6. vermehrung: stecklinge

die wachsblume (hoya carnosa) eignet sich für helle bis halbschattige standorte, gerne mit etwas morgen- oder abendsonne. wenn sie während des sommers nicht direkt hinter dem fenster steht, wird auch die mittagssonne vertragen. die sorten mit den gefärbten blättern dürfen nicht zu dunkel platziert werden, sonst können sie rein grüne blätter ausbilden.

als substrat kann handelsübliche blumen- oder kakteenerde zum einsatz kommen. die lässt sich mit etwas orchideensubstrat auflockern.

während der wachstums- und blütezeit, vom frühjahr bis in den herbst, darf die wachsblume durchdringend gegossen werden. sie erhält dann soviel wasser, bis sich die erde damit vollgesogen hat. in den untersetzer ablaufende reste werden nach einigen minuten entfernt, staunässe kann zu wurzelfäule führen. bis zum nächsten gießen darf die erde dann gut antrocknen. das kurzzeitige austrocknen wird vertragen, sollte aber nicht die regel sein.

gedüngt wird hoya carnosa bei mir nur während des sommers, ca. einmal im monat mit flüssigdünger in der halben konzentration. es können aber auch stäbchen verwendet werden.

wachsblume (hoya carnosa) überwintern

damit sie ihre blüten ausbildet, sollte hoya carnosa während des winters etwas kühler stehen, so zwischen 10 und 15 grad. dann hält man sie trockener, wässert nur schlückchenweise und düngt nicht.

vermehrung

die vermehrung der wachsblume kann durch stecklinge erfolgen. diese wurzeln am besten bei temperaturen ab 20 grad.

pfeilwurz (maranta leuconeura)

mit seinen bunt gemusterten blättern ist der pfeilwurz (maranta leuconeura) ein echter hingucker. er ist in verschiedenen blattzeichnungen zu erhalten und pflegt verwandtschatliche verhältnisse mit der korbmarante (calathea crocata). auch in der pflege ähneln sich die beiden, der pfeilwurz ist jedoch nicht ganz so anspruchsvoll.

die blüten sind eher unscheinbar und weiss.

pflege

aufgrund seiner tropischen herkunft zählt der pfeilwurz zu den wärme- und luftfeuchtigkeitsliebenden zimmerpflanzen. er sollte daher entweder regelmäßig besprüht werden, bzw. es müssen verdunstungsbehälter bereitstehen. der standort darf hell bis halbschattig sein, jedoch ohne direkte mittagssonne. mit zimmertemperatur kommt er ganzjährig gut zurecht, diese sollte während des winters nicht über längere zeit unter 15 grad liegen.

gegossen wird maranta leuconeura getreu dem motto “feucht aber nicht nass”, sodass die topferde weder im wasser steht, noch komplett austrocknet. als sicheres signal für erneutes gießen gilt, wenn die erde oben angetrocknet ist.

gedüngt wird während des sommers ca. alle drei wochen und, abhängig von der temperatur, während der wintermonate alle sechs wochen. es eignet sich hier handelsüblicher grünpflanzendünger oder düngerstäbchen in der halben konzentration. neu gekaufte pflanzen müssen die ersten sechs bis acht wochen nicht gedüngt werden.

vermehrung

die vermehrung des pfeilwurz (maranta leuconeura) kann durch teilen beim umtopfen, oder durch stecklinge erfolgen. diese bewurzeln bei temperaturen ab 20 grad.

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