kleiner als nano aquarium geht nicht? doch, denn einige wasserpflanzen lassen sich auch erfolgreich im glas kultivieren. hierfür eignen sich überwiegend arten aus dem kaltwasserbereich, wie z. b. die wasserpest (egeria densa) oder auch vallisnerien.
sehr dekorativ sind übrigens einmachgläser, die man mit einem deckel verschliessen kann. dies spart das ständige nachfüllen von verdunstetem wasser. darin lassen sich aber nur kleinbleibende, nicht allzuschnell wachsende arten pflegen.
wie auch in einem flaschengarten, bildet sich in den gläsern ein mikrokosmos. die pflanzen ernähren sich quasi selbst durch abgestorbene blätter. am besten geeignet sind gläser mit einem volumen ab 1,5 liter. sie bieten auch etwas spielraum zur gestaltung.
die manchmal in bau- und supermärkten angebotenen pflanzen im plastikbecher, lassen sich in glasvasen pflegen. dabei handelt es sich nämlich zumeist um sumpfpflanzen, die relativ schnell in die höhe wachsen können.

ludwigia repens (hinten) und alternanthera reineckii cardinalis (vorne)
das ist übrigens eine gute möglichkeit, um sie auf die emerse kultur umzustellen. man lässt sie über das wasser hinaus wachsen, schneidet ein paar stecklinge ab und pflanzt sie in einen topf.
geeignete wasserpflanzen

breitblättriges pfeilkraut (sagittaria platyphylla)

kleines speerblatt (anubias barteri var. nana)

zwergschwertpflanze (helanthium tenellum) syn. echinodorus tenellus

mooskugel (aegagropila linnaei, syn. cladophora aegagrophila)