beim eichblattsalat handelt es sich um eine form des kopfsalats (lactuca sativa), die sich sehr gut als pflücksalat verwenden lässt. er eignet sich für den anbau im balkonkasten oder kübel.

an schnellsten erhält man erntefähigen eichblattsalat, wenn man sich im frühjahr ein paar setzlinge kauft. als substrat kann handelsübliche blumenerde verwendet werden. die hält man gleichmäßig feucht, aber nicht tropfnass. der ideale standort ist sonnig, halbschatten wird aber auch vertragen.

möchte man pflücksalat ernten, dann können die pflanzen nah beieinander gesetzt werden, da man ja zwischendurch immer wieder blätter entfernt. sind ganze köpfe gewünscht, dann benötigen sie einen abstand von mindestens 20 zentimetern um sich entfalten zu können.

auf den balkon sollten die pflanzen erst kommen, wenn nicht mehr mit frost zu rechnen ist. bis die ersten blätter eine erntefähige größe erreicht haben, vergehen drei bis vier wochen, je nach temperatur.
die anzucht aus samen
eichblattsalat lässt sich auch aus samen anziehen. die saattiefe beträgt ca. einen halben zentimeter. als substrat eignet sich handelsübliche blumenerde, die man gleichmäßig feucht hält.

der standort für die anzucht sollte nicht zu warm sein, ideal sind temperaturen zwischen 10 und 15 grad. dann beträgt die keimdauer fünf bis sieben tage. wer zu faul zum pikieren (vereinzeln) ist, sät direkt in den balkonkasten und entfernt nach und nach die kleineren sämlinge bis am schluß nur noch die großen und kräftigen übrig sind.
salatsprossen

aus salatsamen lassen sich sprossen anziehen, vorgehen kann man dabei, wie bei den alfalfasprossen beschrieben. die schmecken allerdings bitter, was an den wurzeln zu liegen scheint. die keimlinge aus dem bild oben habe ich abgeschnitten, nachdem sie ihre keimblätter ganz geöffnet hatten. sie haben lecker nach salat geschmeckt. daraufhin habe ich dann sprossen angezogen, mit dem oben erwähnten bitteren geschmack.