| sukkulenten |

crassula ausensis

von crassula ausensis existieren verschiedene formen, am häufigsten in kultur befinden dürfte sich wohl die unterart (ssp.) titanopsis. ihre blätter sind, ähnlich wie die der mitglieder aus der gleichnamigen gattung, mit kleinen warzen überzogen. die sukkulente aus der familie der dickblattgewächse (crassulaceae) stammt aus namibia. einen deutschen namen konnte ich nicht in erfahrung bringen.

crassula ausensis pflege

am besten gedeiht crassula ausensis an einem ganzjährig sonnigen und hellen standort. vor der direkten mittagssonne ist er bei mir während der sommermonate durch einen transparenten vorhang geschützt.

das substrat sollte gut wasserdurchlässig sein. ich verwende eine mischung aus blumenerde, sand und bimskies im verhältnis 1:1:1. zur not tut es aber auch handelsübliche kakteenerde. um diese etwas aufzulockern, kann man seramis untermischen.

vom frühjahr bis in den herbst giesse ich durchdringend. crassula ausensis erhält dann soviel wasser, bis sich die erde damit vollgesogen hat. in den untersetzer ablaufende reste werden nach einigen minuten entfernt, denn staunässe kann wurzelfäule verursachen. zwischen den wassergaben darf die erde austrocknen.

gedüngt wird bei mir nur von april bis september. dann verabreiche ich einmal im monat kakteendünger in der halben konzentration. wenn ich es nicht vergesse, was aber nicht schadet. neu gekaufte oder frisch umgetopfte pflanzen müssen die ersten sechs bis acht wochen nicht gedüngt werden.

crassula ausensis überwintern

damit kein geilwuchs entsteht, sollte crassula ausensis kühl, bei temperaturen zwischen fünf und zehn grad überwintert werden. dann hält man das substrat, angepasst an die temperatur, so gut wie trocken und düngt nicht. während dieser zeit giesse ich nur schlückchenweise. eine kühle überwintertung kann sich positiv auf die blütenbildung auswirken.

crassula ausensis ssp. titanopsis

vermehrung

crassula ausensis kann durch stecklinge oder samen vermehrt werden.