die gattung astrophytum beinhaltet sechs arten. ihr natürliches verbreitungsgebiet liegt in mexiko. bei der bischofsmütze (astrophytum myriostigma) handelt es sich um einen dornenlosen kaktus, mit drei bis zehn rippen.
es existieren unterarten, standortvarietäten und gelb oder rosa gezeichnete zuchtformen. diese pflegeanleitung bezieht sich auf meine erfahrungen mit astrophytum myriostigma v. strongylogonum.

bischofsmütze (astrophytum myriostigma) pflege
die bischofsmütze mag einen sonnigen standort. hier unterscheiden sich jedoch die silbernen von den grünen formen, denn letztgenannte scheinen wohl etwas weniger sonnenhungrig zu sein.
das substrat sollte einen hohen mineralischen anteil enthalten, z. b. 3/4 sand/bimskies und 1/4 lehmige gartenerde. normale blumenerde ist nicht geeignet.
beim gießen ist weniger mehr. ich orientiere mich hier an der temperatur. lediglich ab 25 grad wird 1x wöchentlich gegossen, ansonten alle 1,5 (20-25 grad) bis 2 wochen (< 20 grad). überschüssiges wasser muss nach einigen minuten aus dem untersetzer/übertopf entfernt werden, denn staunässe mag astrophytum myriostigma nicht.
zum düngen kann kakteendünger verwendet werden, von april bis september/oktober monatlich und in der halben konzentration.
überwintern sollte man die bischofsmütze hell, kühl und trocken. bei mir ist sie von november bis märz bei temperaturen zwischen 10 und 15 grad platziert. alle drei bis vier wochen gibt es mal ein schlückchen wasser, gedüngt wird nicht.
vermehrung
die vermehrung der bischofsmütze (astrophytum myriostigma) kann durch im handel erhältliche samen erfolgen.
3 kommentare
Hallo !
hab so einen ehnlichen Kaktus wie auf dem Bild! wie ich gesehen hab ist er unten ein bischen braun geworden, jetzt weiß ich auch nicht ist das zu viele gegossen oder weil er zu nah an dem sonnenlicht steht??
sollte der braune bereich weich sein, dann haben sie wohl zuviel gegossen. ansonsten ist es ganz normal, wenn kakteen im laufe der zeit von unten nach oben “verholzen”.
Danke schön, dann bin ich jetzt ja beruihgt!