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alpenveilchen (cyclamen persicum)

leider geniesst das alpenveilchen (cyclamen persicum) mittlerweile den ruf einer wegwerfpflanze. bei der richtigen pflege jedoch, kann man diesen zimmerpflanzen-klassiker jedes jahr erneut zum blühen bringen. das alpenveilchen zählt zu den giftpflanzen, die blütezeit liegt zwischen august und märz.

alpenveilchen

alpenveilchen (cyclamen persicum) pflege

  1. standort: sonnig und hell (aber ohne sommermittagssonne), im sommer halbschattig im garten
  2. gießen: gleichmäßig feucht
  3. dünger: halbkonzentriert, grünpflanzendünger monatlich, stäbchen
  4. temperatur: 10-15 grad während der wachstums- und blütezeit
  5. substrat: blumenerde, kakteenerde
  6. vermehrung: samen

der standort von cyclamen persicum darf während der wachstums- und blütezeit (herbst bis frühjahr) sonnig sein. es handelt sich hier um wärmeempfindliche pflanzen, die nicht für geheizte wohnungen geeignet sind. zumindest wenn man an ihren blüten lange freude haben will. die ideale temeratur liegt zur blütezeit zwischen 10 und 15 grad. je nach sorte werden dann bis max. 20 grad vertragen.

als substrat kann handelsübliche blumenerde zum einsatz kommen. dann pflanzt man die knolle so, dass sie nur zur hälfte in der erde sitzt. wer dazu neigt, zuviel zu gießen, verwendet kakteenerde oder lockert die blumenerde mit etwas tongranulat auf.

während der wachstums- und blütezeit hält man das substrat gleichmäßig feucht, aber nicht nass. es sollte also weder unter wasser stehen, noch ganz austrocknen. ist es an der oberfläche bereits trocken, dann kann weiter unten im topf noch genügend feuchtigkeit zur verfügung stehen.

entgegen der landläufigen meinung, darf das alpenveilchen auch von oben gegossen werden. wichtig ist nur, dass die erde nicht nass ist. denn das kann das faulen der knolle verursachen. vor allem an einem sehr kühlen standort.

das alpenveilchen übersommern

wenn die temperaturen im mai/juni ansteigen, kann es sein, dass das alpenveilchen seine blätter abwirft. sie welken und vertrocknen. verliert es alle blätter, dann werden die wassergaben reduziert und das düngen eingestellt. die vertrockneten blätter kann man mit einer schere kurz über der knolle abschneiden.

während des sommers wird die erde so gut wie trocken gehalten, das alpenveilchen erhält nur noch soviel wasser, dass die knolle nicht beginnt zu schrumpfen (je nach temperatur ca. monatlich und schlückchenweise).

wenn sich ab september/oktober neue blätter zeigen, werden die wassergaben langsam erhöht. dies ist auch ein günstiger zeitpunkt zum umtopfen. gedüngt werden kann, sobald sich die ersten blütenknospen ausbilden.

behält die pflanze ihre blätter oder auch nur einen teil davon, kann man weiter gießen wie gewohnt. das düngen stelle ich während dieser zeit dann trotzdem ein und starte damit, sobald sich die ansätze der blütenknospen zeigen.

alpenveilchen umtopfen

ein guter zeitpunkt zum umtopfen von alpenveilchen ist mit dem beginn der vegetationsperiode im spätsommer/frühherbst. man erkennt dies, wenn sich an der knolle neue blätter bilden.

um die erde vom rand zu lösen, wird der topf einmal rundum sanft mit den fingern massiert (plastiktopf). wurde in einen tontopf gepflanzt, dann hilft leichtes klopfen.

anschließend hält man das alpenveilchen schräg nach unten und zieht den topf nach oben ab.

nun wird, was sich mit den fingern lösen lässt, vorsichtig entfernt. anschließend stellt man den erdballen in eine mit wasser gefüllte schüssel. die knolle sollte nicht mit wasser bedeckt sein. hat sich das alte substrat mit flüssigkeit vollgesogen, lässt es sich leichter von den wurzeln lösen. hierzu hält man es unter laufendes wasser und massiert es vorsichtig.

abgestorbenes wurzelwerk kann entfernt werden. um möglichst wenig gesunde wurzeln zu verletzen empfiehlt es sich, nur die erde zu entfernen, die sich leicht ausspülen lässt.

die knolle sollte nur zu ca. 2/3 mit erde bedeckt sein. entsprechend hoch wird nun der neue topf befüllt. dann wird das alpenveilchen mittig darin platziert, die seiten aufgefüllt und das substrat angedrückt. es kann handelsübliche blumenerde verwendet werden.

jetzt wird der topf in eine mit wasser gefüllte schüssel gegeben, bis sich die erde mit flüssigkeit vollgesogen hat, denn cyclamen persicum sollte möglichst nicht von oben gegossen werden.

nach dem umtopfen muss sechs bis acht wochen nicht gedüngt werden.

mini-alpenveilchen

die mini-alpenveilchen unterscheiden sich in der pflege nicht von den grossen. wenn man sie in den kleinen töpfen belässt, sollte man desöfteren mal kontrollieren ob die erde noch feucht genug ist, da sie aufgrund des geringeren volumens etwas schneller austrocknen kann.

mir scheint es jedoch, als wären diese mini-alpenveilchen nur künstlich klein gehalten. denn sobald sie neue blätter bilden, sind diese drei- bis viermal so gross als im gekauften zustand.

mini alpenveilchen (cyclamen)
mini alpenveilchen (cyclamen)

sommer-alpenveilchen

unter der bezeichnung "summer dreams cyclamen" sind mittlerweile auch im sommer alpenveilchen zu erhalten. wieviel wärme die vertragen, bin ich derzeit am testen. auf dem etikett ist ein temperaturbereich von 16-21 grad angegeben.

vermehrung

die vermehrung von cyclamen persicum kann durch samen oder das teilen der knolle erfolgen.

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  1. freiland-alpenveilchen

75 kommentare

  • Anni Knabe | 09. Mrz 2008

    Jedes Jahr kaufe ich mir für die Wintersaison ein bis zwei Alpenveilchen für das Badezimmer. Dort fühlen sie sich am wohlsten. Augenblicklich blüht ein weisses, gerüschtes Exemplar und hat 21 große Blüten, – mein kleines Wunder für jeden Tag! Leider habe ich noch nie welche wieder zum Blühen gebracht, trotz aller Mühe.

  • frau-doktor | 10. Mrz 2008

    wie übersommern sie denn ihre alpenveilchen?

  • Winfried Moritz | 15. Apr 2008

    Hallo,
    vielen Dank für die Möglichkeit eine Frage los zu werden.
    Nach dem Blühen bilden sich anstellen der Blüte gicke Kugeln.
    Was sind das und welchen Zweck haben Diese.

    vielen dank für die Hilfe

    MfG
    W. Moritz

  • frau-doktor | 15. Apr 2008

    dabei handelt es sich um samenkapseln. ich habe die in diesem jahr mal an der pflanze belassen, weil ich mich an der vermehrung des alpenveilchen versuchen will. der blühfreude scheinen sie keinen abbruch zu tun.

    sie können die blütenstängel jedoch auch abschneiden.

  • m.drexler | 20. Jul 2008

    Ich habe mein,im Winter gekauftes, Alpenveilchen in den Garten gepflanzt. Es fängt an zu blühen, wann kann ich es reinholen?

  • frau-doktor | 21. Jul 2008

    wenn sie ihm ein kühles plätzchen (nicht mehr als 20 grad) bieten können, dann jetzt schon. ansonsten ist cyclamen persicum nicht frostfest, ich hole meine ins haus, wenn die temperaturen dauerhaft zwischen fünf und zehn grad liegen.

  • Bianca G.-O. | 13. Sep 2008

    hallo, ich vermehre seit Jahren erfolgreich aus eigenen Samen farblich verschiedene Alpenveilchen. Am besten klappt das mit den Zwerg-Varianten. Die Samenbildung beeinflusst die Blütenbildung nicht negativ. Die jungen A.veilchen sind total niedlich. Jetzt habe ich erstmals ein “rankendes” Exemplar. An einem Stengel bildete sich statt einer Blüte oder eines Blattes eine neue Pflanze, die auch noch blüht. Nur die Wurzeln fehlen gänzlich. Kann mir jemand verraten, wie sowas passieren kann?

  • frau-doktor | 14. Sep 2008

    klingt interessant, aber das alpenveilchen kindel bilden, war mir bis jetzt unbekannt.

  • Rosemarie Treichl | 06. Okt 2008

    Liebe Frau Dr., schön, dass man hier Antworten bekommt. Mein Alpenveilchen trieb nach der ersten Blühperiode, Sept.-April bereits nach 1 1/2 Monaten neue Blätter und Knospen. Inzwischen hat es über hundert Blüten hervorgebracht. Seit etwa 2 Wochen hat es Flecken an den Rändern der sonst reinweißen Blüten, die dann bald welk werden und hängen herab. Liegt das an der zu kurzen Ruhepause?

  • frau-doktor | 06. Okt 2008

    meine haben dank des teilweise recht kühlen sommers auch kürzer geruht, lassen sich mit dem blühen aber noch zeit.

    was die welken blüten angeht, kann ich nur tippen. steht das alpenveilchen vielleicht zu warm, bzw. liegt ein nährstoffmangel vor?

  • Rosemarie Treichl | 06. Okt 2008

    Liebe Frau Dr., danke für Ihre schnelle Antwort. Das A. steht an einem mit Sonnenschutzfolie beklebten – meistens gekippten – Südostfenster der ungeheizten Toilette. Es könnte höchstens zu kühl sein. Den vergangenen Winter überstand es aber ohne Schaden. Bleibt also nur noch Nährstoffmangel. Könnte zutreffen. Ich war sehr sparsam im Düngen, weil es eh schon so übermäßig viele Knospen bildete und noch bildet.

  • Martin W. | 12. Okt 2008

    Mein Alpenveilchen ist nun schon 3 Jahre alt, geht ins vierte und blüht den ganzen Sommer über (????) wie doll und bekloppt… Es steht auf dem Balkon, bekommt die Morgensonne ab und braucht wohl bald wieder einen größeren Topf…
    Eigentliche Frage: Gibt es winterharte Arten, die ich im Garten pflegen kann??

  • frau-doktor | 12. Okt 2008

    das die im sommer nicht unbedingt alle blätter einziehen, kenne ich, aber geblüht hat bei mir noch keines.

    für den garten eignen sich das frühlingsalpenveilchen (cyclamen coum) und das herbstalpenveilchen (c. hederifolium).

  • Martin W. | 12. Okt 2008

    Bis dato haben bei mir auch alle Alpenveilchen nach der Blüte so im April etwa das Zeitliche gesegnet. Habe nie eines über den Sommer bekommen, folglich jedes Jahr Anfang des Winters ein neues gekauft. Dieses Exemplar habe ich dann im Frühjahr einfach auf den Balkon geknallt und ihm gesagt: “Blüh oder verrecke! Entscheide selbst!” Muss mich wohl verstanden haben, es fing an zu blühen und sogar zu wachsen und das jetzt schon den dritten Sommer…
    Es bekommt täglich etwa 50ml Wasser in den Untersetzer und alle 2 Wochen eine Messerspitze einfachen Balkonpflanzendünger auch einfach in den Untersetzer gekrümelt..
    Etwa Mitte/Ende Oktober kommt es dann aber rein, auf eine schöne helle Fensterbank und wird auch weniger gegossen.
    Nur zwischen etwa Anfang/Mitte Dezember (also der eigentlichen Blütezeit) bis zum Frühjahrsanfang bildet es keine neuen Blätter oder Blüten.
    Momentan steht es noch in voller Blüte, wenn gewünscht, könnte ich ein Foto mailen.

  • frau-doktor | 12. Okt 2008

    das klingt ja echt interessant, ein foto können sie mir über den menüpunkt “fragen” zukommen lassen.

  • frau-doktor | 12. Okt 2008

    danke für das bild, habe auch so ein gefranstes. das verliert allerdings seine blätter über den sommer. ich kenne dieses verhalten aber von primeln, die auf dem balkon derzeit auch blühen und im sommer, wenn es mal ein zwei wochen etwas kälter ist ebenfalls. vielleicht liegts an der züchtung ..?

  • Martin W. | 12. Okt 2008

    Wäre möglich, eigentlich ist es mir ja auch egal, ich freue mich einfach an dieser wunderschönen Pflanze…

  • carola | 12. Okt 2008

    Unser 18 Jahre altes Alpenveilchen hat im Frühsommer das Blühen vollkommen eingestellt, nachdem es einen langen Stengel mit einer Samenknolle gebildet hatte. Habe sie geöffnet und die Samen in ein Anzuchtbeet (innen) gegeben, andere einfach draußen in Töpfe mit Blumenerde gesteckt. Die im Zimmer haben alle (7) ausgetrieben, die draußen brauchten länger. Jetzt haben aber von den sieben schon drei die Blätter abgeworfen, die draußen sind eingegangen. Was habe ich falsch gemacht? Und hat die Mutterpflanze, die sich nicht mehr regt, noch eine Chance, weil sie nur ruht?

  • frau-doktor | 13. Okt 2008

    war es den sämlingen draussen vielleicht zu kalt, in einigen regionen soll es ja in den vergangenen wochen bereits bodenfröste gegeben haben. cyclamen persicum ist meines wissens nicht frosthart.

    bei denen im zimmmer kann ich nur drauf tippen, dass sie vielleicht zu warm stehen. meine sämlinge (aussaat 2008) behandle ich wie die mutterpflanze, sie stehen kühl und werden nur von unten gegossen. wenn die erde oben mal ein bisserl trockener gerät, hat dies bis jetzt noch nicht geschadet.

    wenn sich die knolle der mutterpflanze noch fest anfühlt, dann müsste sie eigentlich noch eine chance haben.

  • carola | 14. Okt 2008

    Danke für die Antwort. Die von draußen hatte ich vor den ersten Frösten reingeholt. Die drinnen stehen immer noch in dem Torfring, mit dem ich sie in kleien Töpfe mit Erde gegeben habe. Habe aber auch von oben gegossen, was ich ändern werde. Werde alles weiter beobachen und mich wieder melden.
    Vielen Dank

  • Pauline Neuhuber | 10. Dez 2008

    Jetzt weis ich erst, warum ich die Alpenveilchen-mini so liebe. Das Alpenveilchen baut chemische Schadstoffe ab. Na ist das nicht interessant. Dieses Resultat brachte mir eine Messung über das Morphoenergetische Feld. Mal ganz was Neues.

  • frau-doktor | 10. Dez 2008

    gut zu wissen, dann kann ich ja weiter qualmen wie ein öfchen.

  • johannes | 23. Jan 2009

    Hallo,
    ich habe “aus eigener Ernte” von einem mittelgroßen rosa-gefransten “Rokoko-Alpenveilchen” (mit dunklem Schlund) und einem weiteren mittelgroßen lila Exemplar etwa 25 junge Alpenveilchen durchgekriegt (1 Jahr alt, 2-4 Blätter, Knollen wachsen schon deutlich). Man sieht schon deutlich an der Blattzeichnung, welche von welchem der beiden “Mutterpflanzen” abstammen. Wie hoch sind die Chancen, wirklihch unterschiedliche Farben und Formen (heterozygot?) zu bekommen?

    • frau-doktor | 23. Jan 2009

      keine ahhhhhhnunnnnng …

  • Eisblume | 29. Jan 2009

    ääh… ich habe mal gehört, dass man bei alpenveilchen einfach die blätter abmachen muss und diese dann einpflanzen. daraus würden dann neue pflanzen entstehen. stimmt das?

    • frau-doktor | 29. Jan 2009

      das man das alpenveilchen durch blattstecklinge vermehren kann, wäre mir neu. vielleicht verwechseln sie das ja mit dem usambaraveilchen, da ist es nämlich möglich.

  • phil | 18. Mrz 2009

    Hallo,

    also ich weiß zwar nicht woran es liegt, aber meine Alpenveilchen gehen grundsätzlich ein. Haben die irgendwelche besonderen Anforderungen? Oder sind die vieleicht einjährig?

    mfg

    • frau-doktor | 18. Mrz 2009

      alpenveilchen mögen es kühl. ansonsten pflegen, wie oben beschrieben.

  • Christel | 07. Jun 2009

    Hallo !

    Habe letztes Jahr im Frühjahr 3 Zimmeralpenveilchen in den Vorgarten gestzt. Sie haben dort weiter geblüht.
    Habe jetzt entdeckt, es haben sich viele A. selbst gesät, also waren die Samen winterhart.
    Sind die neuen Pflanzen jetzt auch winterhart ?
    Wann soll ich sie vereinzeln …??

    MfG Christel

    • frau-doktor | 08. Jun 2009

      ich denke nicht, dass die pflanzen winterhart sind, die würde ich zur sicherheit im herbst ins haus nehmen. dann können sie sie vereinzeln.

  • Margit | 30. Jul 2009

    Hallo,
    mein alpenveilchen habe ich nun bereits 4 Jahre. Im Sommer steht es unter einem schattigen Baum im Garten, im Winter in unserem Wintergarten, Temp. zwischen 1o bis Grad. Es hat jeden Winter wie toll geblüht und ist inzwischen sehr groß, letzten Winter zählte ich bis 90 Blüten. Diesen Sommer habe ich es im Wintergarten stehen lassen und immer schön schattiert, jetzt zeigen sich in der Erde ganz viele kleine Viecher ähnlich wie auf dem Kompost. Habe das Alpenveilchen ausgegraben und hier gelesen, dass die Blätter über Sommer einziehen, usw. – Ist mir völlig neu, was mach ich nun einmal wegen der Blätter, zum anderen wegen der Tierchen????
    Gruß Margit

    • frau-doktor | 30. Jul 2009

      das alpenveilchen kann während des sommers die blätter einziehen, muss aber nicht. als ich vor gefühlten 100 jahren mein erstes hatte, verlor es die während des sommers regelmäßig. die neueren züchtungen scheinen mir aber etwas wärmeresistenter zu sein. derzeit habe ich welche mit und ohne blätter. wenn sie die blätter nicht einziehen, pflegt man weiter wie gewohnt. die entsprechende textpassage habe ich jetzt angepasst.

      was die tierchen betrifft, wie sehen die denn aus ..?

  • Margit | 30. Jul 2009

    die Tierchen sind etwa halber Zentimeter groß oder kleiner, oval und schnell, sie wusseln in der ganzen Erde herum, ähnlich wie im Kompost, vielleicht Mauerasseln? Wenn ja, schaden sie dem Alpenveilchen?
    Das mit den Blättern beruhigt mich. Danke für die schnelle Antwort.
    Gruß Margit

    • frau-doktor | 30. Jul 2009

      dabei könnte es sich um springschwänze handeln. die werden sie los, indem sie den topf für ca. 2-3 stunden in einen mit wasser gefüllten eimer stellen. die erde sollte komplett mit dem wasser bedeckt sein. anschließend wird das wasser samt den viechern abgegossen.

  • Dagmar | 18. Aug 2009

    Hallo!

    Ich habe ein Alpenveilchen, das sehr schön geblüht hat. Nach der Blüte hat es nicht alle Blätter verloren, was mich, nach dem, was ich hier über die Pflege gelesen habe, nicht mehr beunruhigt. Aber es tauchten plötzlich kleine weiße Tierchen oder so auf. Ich weiß nicht, ob es eine Blattlausart war oder die weiße Fliege oder wie die heißen, jedenfalls habe ich die Pflanze mit Schädlingsbekämpfungsspray behandelt. Die Viecher sind weg, aber die kleinen neuen Blätter, die gerade am Herauskommen waren, sind ganz braun geworden und sehen wie vertrocknet aus. Die Knolle ist noch fest, ich hab die Pflanze auch nicht zu stark gegossen. Kann sie sich noch mal erholen, und wieso sind kleinen Blattknospen so braun und vertrocknet. Liegt es an den Schädlingen, vielleicht hab ich die zu spät erkannt, oder ist es das Spray?

    • frau-doktor | 18. Aug 2009

      woran das genau liegt, kann ich aus der ferne schlecht beurteilen. sollte es sich um saugende schädlinge handeln, dann könnten die die jungen blätter durchaus angezapft haben. vielleicht mochten sie aber auch das spray nicht. solange die knolle noch fest ist, besteht m. e. noch hoffnung. vielleicht brauchen sie einfach noch ein bisserl geduld.

      • Dagmar | 19. Aug 2009

        Vielen Dank für die schnelle Antwort. Ich denke, die Geduld wird sich lohnen, denn wenn ich heute richtig gesehen habe, dann kommen gerade zwei neue winzigkleine Blättchen. Also, wie’s scheint, haben wir Glück das Alpenveilchen und ich.

        Schöne Woch noch und tschüssss

  • Monika, 17. Okt. 09 | 17. Okt 2009

    Hallo habe jetzt alles gelesen über Alpenveilchen, bin ja so begeistert was es alles gibt. Noch nie hab ich ein Alpenveilchen lange gehabt. Werde mir eines kaufen u. alles ausprobieren wie es hier beschrieben ist. Bin froh dass es so etwas gibt. Vielen Dank

    • Monika | 17. Jan 2011

      aber bitte darauf achten, dass die Knolle nicht vollkommen in die Erde gestopft wurde. Das findet man sehr häufig, auch in sogenannten Fachgeschäften oder Gartencentern.
      Das fault dann garantiert von Anfang an vor sich hin.
      Lieben Gruß

  • [...] hat mir vor ein paar Tagen ein Alpenveilchen mit nach Hause gebracht. Dieses Geschenk weckt wehmütige Erinnerungen an meine Oma, hatte [...]

  • Petra | 02. Nov 2009

    habe vor ca.2 Wochen 3 Alpenveilchen geschenkt bekommen hab sie mitgenommen sie sollten weggeworfen werden 1 war in voller Blüte und tut es nochsteht im Bad bei 15 Grd. das 2.versucht neue Blüten zu entfalten steht in Küche 18 Grd. und 3. hat alles abgeworfen auch bei 18 Grd.wie kriege ich das 3. wieder zum Blühen es steht jetzt bisschen zum abtrocknen an der Knolle sehe ich etwas sich bildender Schimmel was mach ich jetzt weiter damit ?

    • Petra | 02. Nov 2009

      bitte wo kriege ich die Antwort her auf die Frage vom 2. Nov.2009 bin neu hier Petra

      • frau-doktor | 03. Nov 2009

        sie glauben doch nicht wirklich, dass ich den ganzen tag hinter dem rechner sitze, um die fragen in echtzeit zu beantworten ..?

    • frau-doktor | 03. Nov 2009

      da ich noch nie eine schimmlige knolle hatte, kann ich auch nicht sagen, ob es hilft, wenn sie den einfach so entfernen. müssen sie probieren. es könnte sich dabei aber auch um mehltau handeln. dagegen gibt es präparate im fachhandel.

      sollte auch die erde schimmeln, dann würde ich umtopfen und die alte komplett entfernen.

      wenn die knolle noch fest ist, dann besteht hoffnung, dass es überlebt. ob es aber diesen winter noch mal blüht, weiss ich auch nicht.

  • sigrun | 08. Nov 2009

    Ich habe seit dem vergangenen Jahr ein Alpenveilchen, das im Sommer zwei neue Knollen gebildet hat. Im September habe ich es umgetopft und es treibt super – leider bisher aber nur traumhaft schöne Blätter. Kann ich noch auf Blüten hoffen?

    • frau-doktor | 08. Nov 2009

      aber sicher doch können sie. bei meinem sind derzeit auch nur blätter und ein paar noch ganz winzige blütenknospen zu sehen.

    • Anonymous | 20. Dez 2010

      Mein Alpenveilchen hat auf der Mutterknolle mindestens 3 neue Knollen gebildet und enorm riesige Blätter gebildet,eigentlich viel zu viel,denn die unzähligen Knospen kamen gar nicht hindurch.Demzufolge habe ich viele Blätter entfernt und die Knospen hatten Platz,um sich in ca 50 Blüten zu verwandeln.Das Alpenveilchen blüht weiß,ist vier Jahre alt.Ich habe es damals von einem Freund geschenkt bekommen,der wußte,daß er kurze Zeit später sterben wird.Das ist auch der Grund,daß ich dieses Alpenveilchen immer am Leben erhalten will

      • frau-doktor | 20. Dez 2010

        knollen auf der knolle konnte ich bei meinen noch nicht beobachten. dann mal weiterhin gut wachs …

  • Petra | 09. Nov 2009

    danke für die Antwort werde mal mein Glück versuchen bis später mal

  • antje | 08. Dez 2009

    Ich habe mir vor einigen Wochen 2 starke voll blühende Alpenveilchen gekauft und weiß einfach nicht was ich falsch mache.
    Seit 2 Wochen werden die Blätter gelb und die Pflanze geht regelrecht auseinander, obwohl ich mich an alle Pflegetipps gehalten habe, es steht kühl und nicht in der prallen Sonne, Wasser nur von unten und gedüngt habe ich auch.
    Meine Frage ist, wie bekomme ich mein Alpenveilchen wieder so schön wie es am Anfang war? Oder gibt es keine Rettung mehr ? Die Blüten werden auch immer kleiner.

    • frau-doktor | 09. Dez 2009

      neue gekaufte pflanzen sollte man die ersten sechs bis acht wochen eigentlich nicht düngen. oft werden die nämlich schnell hochgezogen und sind daher noch sehr gut mit nährstoffen versorgt, wenn sie in den handel kommen. vielleicht war das ja zuviel ..? stand das wasser vielleicht einige zeit im untersetzer ..?

  • kuno | 14. Dez 2009

    Ich habe vor ca. 3 Wochen von meinem Alpenveilchen Samen geerntet und ausgesät. Jetzt kommen kleine Sämlinge, die aber ganz dünne Stengel haben und in die Höhe schießen. Ich habe Bedenken, daß sie abknicken und eingehen. Der Standort ist hell und hat ca. 23 °C Raumtemperatur. Was muß ich verändern?

    • frau-doktor | 15. Dez 2009

      ich würde die sämlinge mal kühler stellen. weitere infos dazu finden sie hier: alpenveilchen vermehren.

  • Horst Günther | 01. Jan 2010

    ich liebe Alpenveilchen und habe auch schon einigemale durch Samen vermehrt. Mich würde aber interessieren ob die verschiedenen Zuchtformen auch einen Namen haben, so wie bei Fuchsien und wo kann man da nachsehen?

    • frau-doktor | 02. Jan 2010

      ob es eine sortenliste gibt, weiss ich auch nicht. ich kenne aber von den winterharten ein paar sorten, wie z. b. cyclamen coum “silver leaf”.

  • Petra | 17. Jan 2010

    mein Alpenveilchen bekommt nur Blätter (mega viel), aber keine Blüten. Was mache ich falsch?

    • frau-doktor | 18. Jan 2010

      das kann ich ihnen vielleicht im nächsten jahr sagen, denn so eine kanditatin habe ich derzeit auch und bin noch ratlos. vielleicht hilft es ja, wenn sie einen blühdünger verabreichen ..?

  • Billy | 27. Jan 2010

    Wollte einfach mal an der Stelle Danke sagen für die tollen Tips, die fachfrauischen Antworten und die Mühe, die Sie sich hier machen.
    Auch danke für die detaillierten Pflegehinweise. Werde diese beherzigen und meine beiden Pflanzen, die weggeworfen werden sollten (aus Floristikladen), danach behandeln.

    Danke! :-)

    • frau-doktor | 28. Jan 2010

      gerne, gerne und viel erfolg – es lohnt sich.

  • gitti | 31. Jan 2010

    Mein Alpenveilchen steht im Wintergarten (im Sommer draußen).Als ich heute die alten Blüten abmachen wollte, kam mir die Pflanze samt Knolle entgegen.In der Erde waren 5 vollgefressene Maden??. An der Knolle sind nun leider keine Wurzeln mehr, die Pflanze sieht aber noch sehr gut aus.Soll ich die Pflanze wieder in die Erde setzen oder bildet sie eher im Wasser neue Wurzeln, soll ich die Blüten abschneiden? Hat sie überhaupt noch eine Chance durchzukommen ?

    • frau-doktor | 01. Feb 2010

      dabei könnte es sich um die larven des dickmaulrüsslers handeln. wenn die knolle unbeschädigt ist, dann dürfte sie das wohl überleben. ich würde sie in erde setzen. blätter und blüten würde ich nur entfernen, wenn sie vertrocknen.

  • M.Etzbach | 04. Feb 2010

    Ich hasbe zwei Alpenveilchen die rech grosse und langstielige Blätter haben, aber nicht blühen. Was kann ich tun, um sie wieder zum Blühen zu bringen. Die Blätter machen einen gesunden Eindruck

    • frau-doktor | 05. Feb 2010

      siehe antwort vom 17.01.

  • gabi | 07. Feb 2010

    Ich habe 3 Alpenvl. im Dez. gekauft. Große starke Pflanzen mit vielen Blüten. Ich liebe sie sehr. Jedoch habe ich jedes Jahr das gl. Problem. Blüten und etwas später auch die Blätter welken ganz schnell ab. Jeden Tag muß ich bis zu 4 Blüten je Pflanze entfernen. Hängen kraftlos runter. Haben mittlerw. keine Blüten mehr .Sie stehen im Schlafzimmer. Es ist kühl und sie bekommen keine direkte Sonne. Ich gieße höchstens 1x in der Wo nur in den Unterteller und lasse nie ein Fußbad stehen. Sind also nie zu nass. Habe vor 2 Wochen mit ein paar Düngeperlen angefangen. Meine Frage: Könnte es an Temperaturschwankungen liegen? Tagsüber ist es etwas wärmer als nachts (macht ca. 3-4 Grad aus) und sie stehen auf einer Steinfensterbank. ???

    • frau-doktor | 08. Feb 2010

      temperaturschwankungen sind kein problem, denen sind sie in der natur ja auch ausgesetzt. ich habe schon mehrere alpenveilchen im garten übersommert, da kommen sie damit auch zurecht.

      wie sehen denn die knollen aus, sind die fest oder weich?

      möglicherweise gießen sie ja zuwenig. wenn sie den erdballen mal vorsichtig aus dem topf heben können sie erkennen, dass die kleinen dinger ne ordentliche menge wurzeln ausbilden. da könnte es hilfreich sein, wenn sie immer mal wieder mit dem finger testen, ob die erde noch feucht ist. denn ganz austrocknen sollte sie nicht.

  • gabi | 07. Feb 2010

    Meine Tochter hat ihre Alpenveilchen auch im Schlafzimmer stehen, also kühl und pflegt sie auf die selbe Weise wie ich. Sie hat allerdings ihre A. schon z.T. mehrere Jahre. Wir sind beide ratlos. Was läuft bei mir nur falsch. Über Ihre Antwort und einen guten Rat wäre ich Ihnen sehr dankbar.

  • gabi | 08. Feb 2010

    Vielen Dank für Ihre schnelle Antwort. Also ich habe die Pflanzen aus ihren Töpfen rausgeholt. Die Erde ist gleichmäßig feucht, nicht nass und die Knollen sind alle noch fest. Mir fällt aber auf, daß die Knollen fast, eine sogar ganz, mit Erde zugedeckt sind. Was auch ständig passiert ist, daß etwa 1-2 cm große neue Blüten einfach eintrocknen, bevor sie überhaupt groß werden. Ich habe sie in verschiedenen Gärtnereien gekauft. In einem Topf steckte noch ein Anleitungstäfelchen. Darauf stand, daß sie ruhig mal etwas trocken werden könnten. Würde ihnen nichts ausmachen. Habe ich aber bisher nie gemacht, weil man immer sagt, daß sie nie trocken werden dürfen. Vielleicht wissen Sie noch einen guten Rat.

    • frau-doktor | 08. Feb 2010

      da muss ich leider passen. ich hatte bei meinem mal für ca. zwei tage die erde trocken, es hat sofort die blätter hängen lassen und die blütenknospen sind abgestorben. nachdem ich es gegossen habe, hat es sich zwar schnell wieder erholt, mit blüten wurde es aber nichts mehr.

      was ihre da treiben – keine ahnung …

  • gabi | 08. Feb 2010

    Trotzdem danke. Vielleicht ändere ich mal den Standort. Falls es den Alpenveilchen mal besser geht, melde ich mich nochmal.

  • gabi | 24. Feb 2010

    Ich bins nochmal. Ich glaube jetzt zu wissen, was los ist mit meinen Pflanzen. Muß es jetzt erst einmal testen. Wir haben hier sehr hartes Wasser. Ich werde die Alpenveilchen jetzt mit Regenwasser oder abgestandenem Mineralwasser gießen. Meine Tochter hat mich darauf gebracht, denn sie gießt ihre Alpenveilchen schon ewig mit abgestandenem Sprudelwasser. Werde mich irgendwann noch mal melden, wenn ich Erfolg habe.

    • frau-doktor | 25. Feb 2010

      also wir haben hier ja auch mehr kalk als wasser, meine vertragen das. bin mal gespannt auf ihre rückmeldung.

  • gunda | 02. Feb 2011

    Hallo frau-doktor,

    erstmal ein großes Lob an Ihre Seite und dass sie die Pflanzen vor dem Einweg-Dasein retten!!! Leider habe auch ich ein Alpenveilchen-Problemen: Anfang des Jahres habe ich ein Mini-Veilchen mit vielen weißen Blüten mit rosa Rand geschenkt bekommen. Bei mir steht es im Schlafzimmer, hier ist es aber durch das kaputte Fenster zugig. Gegossen habe ich bisher nur einmal, die Erde ist irgendwie dauerfeucht, es steht ohne Untersetzer. Nachdem nun die ersten Blüten braun wurden und auch unaufgeblüte Blüten welkten, habe ich es mit einem Düngestäbchen versucht. Nun legen sich alle Blätter auf den Boden und sehen an den Stängeln erfroren aus und matschig? Von der Knolle ist nicht zu sehen. Wenn ich alle toten Blätter entferne, ist nichts mehr da. Soll ich es trockenlegen mit neuer Erde? Kann die Knolle schon verschimmelt sein? Über Hilfe wäre ich froh – das A. auch – DANKE!

    • frau-doktor | 02. Feb 2011

      wenn die knolle ganz mit erde bedeckt ist, kann sie faulig sein. ich würde sie mal vorsichtig freilegen und schauen, ob sie noch fest ist. falls ja, dann umtopfen und zwar so, dass sie maximal zur hälfte in der erde sitzt.

      von den wurzeln dabei alles entfernen was verfault ist.

  • Alina | 16. Mrz 2011

    Hi wie lange brauchen Alpenveilchensamen bis sie sich zeigen?
    Habe jetzt schon min. 2 Wochen gewartet

    • frau-doktor | 17. Mrz 2011

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